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Das Elliot Wellen Prinzip
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Das Elliott Wellen Prinzip

 
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1. Allgemein
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Häufig gestellte Fragen   1. Allgemein    

     
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Das Elliott Wellen Prinzip wurde in den späten 1920ern durch Ralph Nelson Elliott entdeckt. Er entdeckte, dass die Finanzmärkte nicht chaotisch sind, sondern, dass sich die Märkte in bestimmten Zyklen bewegen, die die menschlichen Aktionen, hervorgerufen durch Ihre Emotionen bzw. durch Massenpsychologie, reflektieren.

Elliott fand heraus, dass sich Ebbe und Flut der Massenpsychologie in immer wiederkehrenden Mustern, die sich in so genannten Wellen unterteilen lassen, wiederholen.

Teilweise basierte Elliott seine Arbeit auf der Dow Theorie, die Kursbewegungen  ebenfalls als Wellen definiert, Elliott entdeckte jedoch die fraktale Natur dieser Kursbewegungen. Aus diesem Grund konnte Elliott die Märkte tiefer analysieren und detaillierte Kursprognosen erstellen, indem er die spezifischen Charakteristiken der Wellenmuster  auf Basis der von ihm entdeckten Muster identifizierte.

 

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Fraktale sind mathematische Strukturen die sich auf einer immer kleiner werdenden Skala unendlich wiederholen. Die von Elliott entdeckten Muster sind in der gleichen Art aufgebaut. Eine Impulswelle, die mit dem Haupttrend geht, zeigt immer 5 Wellen in Ihrem Muster. Auf einer kleineren Skala bestehen alle Impulswellen dieser zuvor erwähnten Impulswelle wieder aus 5 Wellen. In diesem kleineren Muster wiederholen sich die gleichen Muster ad finitium. Diese immer kleiner werdenden Muster werden im Elliott Wellen Prinzip als unterschiedliche Wellengrade bezeichnet.

Die Fraktale wurden erst viel später von Wissenschaftlern erkannt. In den 1980ern bewies der Wissenschaftler Mandelbrot die Existenz der Fraktale in seinem Buch "the Fractal Geometry of Nature". Er erkannte die fraktale Struktur in allen Arten von Objekten und Lebensformen, ein Phänomen das Elliott bereits in den 1930ern verstanden hatte.

In den 1970ern gewann das Wellen Prinzip durch die Arbeit von Frost und Prechter an Popularität. Sie veröffentlichten ein legendäres Buch über die Elliott Wellen. ("Elliott Wave Principle...key to stock market profits, 1978", ein Muss für jeden Studenten der Elliott Wellen.) In diesem Buch prognostizierten sie, mitten in der Krise der 70er, einen großen Bullmarket für die 1980er. Sie sagten nicht nur den Bullmarket korrekt voraus, Robert Prechter prognostizierte auch den Crash von 1987 sowohl zeitlich als auch mit seinem exakten Hoch.

Erst nach Jahren des Studiums lernte Elliott diese sich wiederholenden Muster der Aktienmärkte zu entdecken. Außer auf diese Muster basierte Elliott seine Marktprognosen auf die Fibonacci Zahlen. Sein gesamtes Wissen wurde in verschiedenen Büchern veröffentlicht, die als Grundlage dienten für Menschen wie Bolton, Frost, Prechter und die professionellen Trader die die Elliott Wellen Software entwickelten um profitable Prognosen, nicht nur für Aktienmärkte, sondern für alle Finanzmärkte, zu erstellen. Lassen Sie uns als erstes einen Blick auf die von Elliott identifizierten Muster werfen.

 
     
    2. Basis Theorie                 
     
    Entsprechend des physikalischen Gesetzes: "Jede Aktion erzeugt eine Reaktion" gilt das Gleiche für die Finanzmärkte. Einer Kursbewegung (auf oder ab) muß eine entgegen gerichtete Bewegung folgen. Wie das Sprichwort sagt: "Was hoch geht muss auch wieder runter kommen." (Und vice versa)

Kursbewegungen können aufgeteilt werden in Trends auf der einen und Korrekturen oder Seitwärtsbewegungen auf der anderen Seite. Trends zeigen die Hauptrichtung der Kursentwicklung während sich Korrekturen gegen den Trend bewegen. In der Elliott Terminologie werden sie Impulswellen und Korrekturwellen genannt.

Die Impulswellen Formation besteht aus fünf erkennbaren Kursbewegungen, drei in der Richtung des Trends (I, III, und V) und zwei entgegen dem Trend ( II und IV ).
 

 
     
   
Offensichtlich sind die drei Wellen in Richtung des Trends Impulsbewegungen und bestehen deshalb aus fünf Wellen. Die Wellen gegen den Trend sind Korrekturbewegungen und bestehen deshalb aus drei Wellen.
 
 
     
   
Die Korrekturwellen Formation hat normalerweise drei, in manchen Fällen auch fünf, erkennbare Kursbewegungen, zwei in der Richtung der Hauptkorrektur ( A und C ) und eine entgegengesetzt ( B ). Im oberen Bild sind die Wellen 2 und 4 Korrekturbewegungen. Diese Wellen haben folgende interne Struktur:
 
 
     
   
 

Beachten Sie, dass diese Wellen A und C in Richtung des kurzfristigen Trends gehen und daher Impulswellen sind, die sich, wie im oberen Bild gezeigt, aus fünf Wellen zusammen setzen.

Eine Impulswelle gefolgt von einer Korrekturwelle bildet einen Elliott Wellengrad bestehend aus Trend und Gegentrend. Obwohl die oben abgebildeten Muster bullish sind gilt das Gleiche für Bearmarkets, bei denen der Haupttrend abwärts gerichtet ist.

Das folgende Beispiel zeigt den Unterschied zwischen einem Trend (Impulswelle) und einer Korrektur (Seitwärtsbewegung des Kurses mit sich überlappenden Wellen). Es zeigt außerdem, dass größere Trends aus (vielen) kleineren Trends und Korrekturen bestehen. Das Gesamtbild ist jedoch immer das Gleiche.
 

 
     
   
Sehr wichtig für das Verständnis der Elliott Wellen ist das Grundkonzept, dass sich die Wellenstruktur der großen Wellengrade aus kleinen Unterwellen zusammen setzt, die wiederum aus noch kleineren Wellen bestehen usw. Diese Wellen und Unterwellen haben alle mehr oder weniger die gleiche Struktur (Impuls oder Korrektur) wie die jeweils größere Welle zu der sie gehören.

Elliott unterschied neun Wellengrade die von zwei Jahrhunderten bis zu einer Stunde reichen. Wir haben diese Wellengrade zusammen mit den von ELWAVE verwendeten Symbolen unten aufgelistet:
 

 
   
Wave degree

Trend

Correction

Grand Supercycle
Supercycle  
Cycle  
Primary    
Intermediate    
Minor    
Minute  
Minuette    
Sub minuette    

 

 
    Theoretisch ist die Anzahl der Wellengrade unbegrenzt. In der Praxis können Sie ungefähr vier weitere Wellengrade bestimmen wenn Sie Tick-Charts analysieren.

Dies bedeutet, dass Sie den für Sie passenden Investitionshorizont handeln können, vom sehr aggressiven Intraday Trading bis zum langfristigen Investment. Die selben Regeln und Muster treten immer wieder auf. Nun schauen wir uns die Muster an....