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Forumbeiträge von slowturtle

100 % der Einkommensteuer sparen
slowturtle  Am: 15.11.2006 11:09:48 Gelesen: 813# 3
@ select

Besten Dank. Dass Steuerstundungsmodelle rückwirkend gestrichen wurden ist mir bekannt.

Das "neue" Modell soll über eine EU-Beteiligung funktionieren. Habe aber keine Lust wegen der reisserischen Werbung wieder irgeneinen Newsletter zu abonnieren, um dann hinterher festzustellen, dass die vermeintliche "Steuersparidee" mit 50 "wenn und aber" versehen ist.

Es handelt sich hierbei nicht um die früher üblichen KG oder Gbr Beteiligungen.

Freue mich über weiteren input
 
100 % der Einkommensteuer sparen
slowturtle  Am: 15.11.2006 09:44:59 Gelesen: 850# 1
Habe heute morgen in der Welt eine Anzeige "steuertipp" gelesen, in der behauptet wurde das Unternehmer und Besserverdiener ab EUR 100.000 p.a. durch die Beteiligung an einer EU Gesellschaft bis zu 100% der Einkommensteuer sparen können.

Kennt jemand den zugrundeliegenden Mechanismus? Ist das sinnvoll ?
 
Zahnärzte: Verhandeln ist bares Geld wert
slowturtle  Am: 09.08.2006 09:42:26 Gelesen: 2178# 2
Da kann der Patient dann nur hoffen dass nicht gilt:

"You get what you pay for"

Man sollte viellecht schon hinterfragen WARUM eine Dienstleistung derart viel günstiger angeboten werden kann. Liegt es am billigen Zahnersatz aus China? Was ist wenn dieser angepasst werden muß? Etc. Etc.
 
Backtesting von Forex, Future und Commodity Handelssystemen
slowturtle  Am: 07.03.2006 08:47:12 Gelesen: 2303# 2
Ich weiß: Super langweiliges Thema, aber ich wäre für Hinweise wirklich sehr dankbar.
 
Backtesting von Forex, Future und Commodity Handelssystemen
slowturtle  Am: 06.03.2006 19:55:26 Gelesen: 2354# 1
Welche Software ist am besten geeignet praxisnah ein Portfolios von Handelssystemen auf Commodity Futures, u.a. mit Roll-Over, etc, zu simulieren.

Der wichtgste Faktor ist hierbei die Verlässlichkeit der Kursdaten und der Simulatonssoftware. Programmierkenntnisse sind umfangreich vorhanden, dennoch habe ich keine Zeit die Sache mit C++, VB.NET etc. umzusetzen.

Sicherlich gibt es spezialisierte Anbieter.

Wer hat entsprechende Erfahrungen?
 
Vermögensgarant wirbt weiter mit dubioser Anlage
slowturtle  Am: 31.08.2005 14:38:19 Gelesen: 650# 6
"Hätte Vermögensgarant Futures verkauft wäre BaFin SOFORT eingeschritten und hätte den Laden geschlossen. Auf die Staatsanwaltschaft hätte man dann nicht warten müssen."

Hahaha!

Bei Phoenix hat es fast sieben Jahre gedauert bis die Bafin einschritt. Und auch nur auf Veranlassung von Phoenix selbst!
 
US Staatsanleihen vor einem Crash ? - China droht USA
slowturtle  Am: 22.03.2005 12:44:43 Gelesen: 3488# 11
@tradexx

Es wäre wirklick im Sinne der Chinesen, wenn die US-Wirtschaft zusammenbrechen würde.

Dann könnten die Chinesen endlich Ihre ganzen Produkte selber kaufen und müssten Sie nicht mehr an die Amerikaner abgeben.

Mann o Mann

Mal sehen wo der USD steht, wenn die Ami's mit Ihrem Zinserhöhungen fertig sind.
 
Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden
slowturtle  Am: 17.03.2005 15:16:12 Gelesen: 29697# 201
@meerschwein

"endlich" ist reiner Sarkasmus.

Ich kenne nicht viele Vermögensverwalter die 1 Mio. EUR so dir nichts mir nichts aufbringen können.
 
Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden
slowturtle  Am: 17.03.2005 08:19:44 Gelesen: 29870# 199
"Die EdW finanziert sich aus den Beiträgen von 760 Mitgliedsunternehmen, die zwischen 300 Euro und bis zu mehr als 100.000 Euro im Jahr zahlen."

Da kommt dann im Durchschnitt für jeden Vermögensverwalter ein Sonderbeitrag vom EUR 1.000.000 zum tragen.

Damit ist die Branche der unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland dann endlich TOT!!!
 
Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden
slowturtle  Am: 16.03.2005 11:06:42 Gelesen: 30388# 179
@past-my-prime

Es läßt sich heute natürlich im Rückblick süffisant über solche Interviews herziehen.

Urteile, in den sittenwidriges Verhalten richterlich festgestellt wurde, sind meines Wissen bis heute nicht bekannt geworden.

Wenn Ernst&Young, wie heute in einer Zeitung berichtet wird im Rahmen einer Sonderprüfung im Jahre 2002 keinerlei Unregelmäßigkeiten feststellen konnte und das Bafin mindestens 6 Jahre von 1998 bis 2003 keinen Anlaß zu Beanstandungen fand, mindestens aber nicht reagiert hat. Wie soll da eine Vermittler begründeten Verdacht schöpfen?

Wenn es eine staatliche Aufsicht gibt, so muss man sich doch zumindest darauf verlassen können, oder? Sonst kann man sich die Aufsicht ebenfalls sparen, oder?

 
Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden
slowturtle  Am: 15.03.2005 13:52:38 Gelesen: 30991# 161
@meerschwein
Ist zu diesem Urteil auch ein Aktenzeichen bekannt?
 
Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden
slowturtle  Am: 14.03.2005 18:42:26 Gelesen: 31388# 148
@cronopium, @hans

Es gibt Fonds mit ähnlichem Kurvenverlauf wie z.B. den Thema Hedged US Equities an. Ein Investmentfonds. Dessen Kurve verläuft ähnlich. Allerdings unterstelle ich hier in keiner Weise einen Betrug!
 
Phoenix Kapitaldienst: 800 Millionen Euro verschwunden
slowturtle  Am: 13.03.2005 07:35:53 Gelesen: 32318# 118
Mal vorneweg: Ich freue mich für alle, die schon immer wussten, dass mit Phoenix etwas nicht stimmt.

Aber mal anders betrachtet:

Phoenix Kapitaldienst unterliegt der Aufsicht der BaFin. Das bedeutet der Geschäfsbetrieb muss in einer Art und weise organisiert sein, die sicherstellt, dass Anlegergelder nicht veruntreut werden können. Diese Geschäftsordnung wird schriftlich dokumentiert und kontrolliert.

Der Wirtschaftsprüfer testiert keine Performance sondern die Kontostände bei den Banken/Brokern. Üblich ist es dabei, die Saldo-Auskunft direkt von der Bank, dem Broker einzuholen. Wenn der Wirtschaftsprüfer, der im übrigen von der BaFin genehmigt werden muss, seinen Job erledigt hat, dann müsste 2003 eigentlich geprüft und i.O. sein. Ausserdem unterliegt Phoenix seit 1998 der Aufsicht. Heisst das nicht, dass zumindest 5 Jahre die Kontostände und damit der Performanceausweis gestimmt haben sollten?

Zu den "negativen" Artikeln in der Presse ist zu sagen, dass schon viele Anlageformen kritisiert wurden: Lebensversicherungen, Anfang der 90er Investmentfonds insbesondere Aktienfonds, Global Future Funds von ManInvestments u.v.a. Eigentlich fällt mir keine Kollektivanlage ein, die noch nirgends kritisiert wurde. Die Kritik machte in der Regel an den hohen Kosten fest - nicht am Verdacht des Betruges oder der Veruntreuung.

Auch Hedgefonds werden heute in der Presse (Wirtschaftswoche, Economist) allgemein wegen ihrer hohen Kosten kritisiert - ob es deshalb absehbar ist, dass sie alle betrügerisch sind?

Zum Urteil des Verwaltungsgerichtes aus dem Jahre 2002 frage ich: Wenn das ein so abschließendes Verbot für den Managed Account war, warum gibt es dazu keine entsprechende Verlautbarung der BaFin?

Ich meine der Phoenix Managed Account war immer eine Anlage mit hohen Kosten und hohen Risiken. Die Rendite bewegte sich aber nicht in einer Höhe, die Betrug suggerierte. Es gibt andere Produkte, die ähnliche Renditen mit ähnlichen Risiken einfahren. (z.B. der Fonds Thema Hedged US Equities).

So wie ich die Sache sehe, haben hier nicht die Kunden bei der Produkt-Auswahl versagt, sondern möglicherweise die Aufsicht.

Wenn man sich auf geprüfte Sachverhalte nicht verlassen kann, was macht man dann zur Grundlage seiner Entscheidungen?

Auch Kurse von Investmentfonds können manipuliert werden. Was, wenn der Gutachter bei offenen Immobilienfonds komplett danebenliegt, es die begutachteten Immobilien in dieser Form gar nicht gibt? Bei allen Zertifikaten: Was wenn der Index der vom Wirtschaftsprüfer berechnet wird gar nicht exisitert?

Gegen Betrug ist kein Kraut gewachsen.

Mein Vertrauen in die Aufsichtsorgane ist tief erschüttert.
 
Ross - Seminare / warum Seminare besuchen ?
slowturtle  Am: 15.02.2005 08:43:22 Gelesen: 3894# 57
Mal noch ein paar Worte zum Thema:

Was unterscheidet Warren Buffett von Joe Ross?

Joe Ross: Ein 100.000 USD Haus. Eine Anlagestrategie. Ob objektiv oder subjektiv ist egal. KEINERLEI BEWEISE nur bla bla, das sich gut anhört, so sein kann oder auch nicht.

Warren Buffett: Ein 100.000 USD Haus. Eine Anlagestrategie. Ob objektiv oder subjektiv ist egal. SUBSTANZIELLE UNTERMAUERUNG seiner Strategie durch Track-Record von BRK.

Wenn einer ein guter Trader ist, dann tradet er. Wenn er wenig Kapital hat, dann tradet er als Vermögensverwalter für Andere und vervielfacht sein KAPITAL.

Wenn er nicht traden kann und auch sonst nichts gelernt hat, kann er es als Guru und Coach versuchen.

Frage: Was verdient ein Coach? 100 Kilo p.a., 500 Kilo p.a., Wer ist so blöd und bezahlt einem Coach/Seminarhalter auch nur einen Euro ohne daß dieser irgendeinen objektiven Nachweis seiner Qualifikation bringt. Das ist ja so, als würde ich zu einem Arzt gehen, ihn nach seiner Erfolgsquote bei einer bestimmten Operationen fragen und zur Antwort erhalten, dass das leider geheim wäre und die ehemaligen Patienten leider nicht mehr zu sprechen wären.

Fazit: Wenn ich ein guter Trader bin und (noch) nicht genug Kapital habe, dann schaffe ich mir einen Track-Record und werde mit Geld zugeschüttet, verdiene Millionen mit einer Tätigkeit, die mir Spaß macht!

Beispiele dafür gibt es genug. Harding, Dunn, Henry, Campell, Kirsch, etc.
 
Wozu braucht man einen Vermögensverwalter ?
slowturtle  Am: 22.01.2005 11:49:25 Gelesen: 3425# 27
@Global2 & Memphis Rain

Wo soll eine Frage nach dem Motto: "Es gibt eine Hedgefondsmanagerin, aber den Namen sage ich nicht. Die managed einen Hedgefonds, aber den Namen sage ich auch nicht. Ich habe Beweise für meine These aber die sage ich ebenfalls nicht oder ich habe sie vergessen" führen?

Wenn eine solche "Argumentationskette" hier auf Ablehung oder Unglauben stößt, so hat das nichts mit Inquisition zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand und Wahrscheinlichkeitsabwägungen. Insofern kann ich mich Walter nur anschließen.

Also Karten auf den Tisch, dann kann man darüber diskutieren und eine Partei kann möglicherweise seine Meinung oder Sicht ändern.

Aber nach obigem Motto ist das doch Kasperletheater.

Schönes Wochenende
 
Wozu braucht man einen Vermögensverwalter ?
slowturtle  Am: 21.01.2005 16:57:13 Gelesen: 3669# 11
@Global

So ein ausgemachter Quatsch!

Eine Familie die einen Posten innehatte - ich dachte immer das wären Einzelpersonen.

Wer hat denn nun die Marktmacht? Die Brokerhäuser oder der Hedge-Fonds?

Die Brokerhäuser arbeiten zusammen um einen Hedge-Fonds verdienen zu lassen? Hahaha. Wenn die zusammenarbeiten, was ich nicht glaube, dann doch um ihr eigenes Vermögen um mehr als 100% p.a. zu mehren und nicht das irgenwelcher Hedgefonds-Kunden.

..... aber wirklich keine Theorie ist zu abweging oder zu unplausibel um hier im Board nicht doch den einen oder anderen Anhänger zu finden!
 
Metastock: Datenfeed aus Reuters und zurück in Exel
slowturtle  Am: 15.01.2005 12:17:33 Gelesen: 797# 5
@praktikus

Allerbesten Dank für Ihre Ausführungen.

slowturtle
 
Metastock: Datenfeed aus Reuters und zurück in Exel
slowturtle  Am: 15.01.2005 10:50:31 Gelesen: 816# 3
@ praktikus

Besten Dank für Deine Antworten.

Frage 2 war umgekehrt gemeint. Kann ich die Metastockdaten zurückkonvertieren in Excel, txt, whatever?

Frage 1 nachgefragt: Die Continuous Contracts sind bei Reuters Datenfeed enthalten oder müssen die manuell erstellt werden?

Schönes Wochenende Slowturtle
 
Metastock: Datenfeed aus Reuters und zurück in Exel
slowturtle  Am: 14.01.2005 14:20:06 Gelesen: 886# 1
Ein paar kleine Fragen an die Experten:

1. Kann man Metastock 9.0 mit Reuters Datafeed nutzen um Future-Handelsstrategien mit Rollover zu testen?

1a. Kann man Metastpck nutzen um Intermarket Handelsstrategien zu testen? Also beispielsweise: Wenn die Commercials Netto short sind und der USD-Libor in den letzten 6 Monaten um mehr als 50 Basispunkte gestiegen sind, dann kaufe 100 Stück INTEL oder etwas in der Art.

2. Kann man auf die Kurshstorien mit eigenen Programmen unkompliziert zugreifen?

3. Wenn ich deutsche Fondsdaten haben möchte muß ich zusätzlich zu Reuters auf das Abo von Lenz & Partner zurückgreifen. Zwei Abo's geht das?

Ich weiss! Kann man sicher alles nachlesen. Wäre aber echt prima, wenn ein Experte hier stichwortartig kurz antworten könnte.

Vorab Danke slowturtle
 
Historische Libor Daten verschiedener Währungen
slowturtle  Am: 13.01.2005 15:42:51 Gelesen: 3024# 6
@mercante

Welche Software hast Du für den Chart verwendet?

Grüße st
 
Vogelgrippe bedroht Millionen Menschen
slowturtle  Am: 29.12.2004 11:04:35 Gelesen: 16311# 16
@tradexx

Zum Stichwort "gerechte Strafe", denn darauf läuft die Aussage ja hinaus.

Schon mal gesehen, wie hierzulande Schweine geschlachtet werden - nach engem, langem Transport in kleinen Käfigen. Das muss wahrlich angenehm sein für die Tierchen.

Ob unsere Massentierindustrie und die damit verbundene Fütterung von Hormonen und Antibiotika und die damit verbundene immer durchgängigere Resistenz der Bakterien besser für die Weltgesundheit ist, wird sich zeigen.

Die hässliche - igitt, die sind ja anders als wir, und wir sind besser - Fratze hat sich ja schon öfters hier im Forum erhoben.

Ich will hier jetzt nicht weiter ausholen, aber einer Pauschalverurteilung der Chinesen kann ich nicht zustimmen.
 
Historische Daten für Commodity Futures und Optionen
slowturtle  Am: 13.12.2004 12:46:17 Gelesen: 580# 4
Super!

Besten Dank.

Ich werde wohl erst mal mit den Daten von Turtletrader arbeiten.

Googeln ist natürlich immer gut, aber ich ziehe persönliche Empfehlungen vor.

Besten Dank nochmals.
 
Historische Daten für Commodity Futures und Optionen
slowturtle  Am: 13.12.2004 11:45:56 Gelesen: 614# 1
Wahrscheinlich schon tausendfach abgehandelt.

Bei welchem Anbieter kann man EOD-Daten für Commodity Futures und Financial Futures sinnvoll erwerben.

Brauche mindestens 15 Jahre besser 20.

Oder gibt es diese Daten irgendwo im Netz?

Wäre prima, wenn jemand weiterhelfen könnte.
 
Ab wieviel Kapital macht es Sinn sich selbständig zu machen ?
slowturtle  Am: 20.11.2004 07:04:14 Gelesen: 4236# 30
@Hittfeld

Was die genauen Zahlen betrifft, war es ja nur eine grobe Hochrechnung.

EUR 2.000 pro Monat sind meiner Erfahrung nach realistisch.

Wenn Du mit einer einfachen diversifizierten Fondsstrategie von 1.2001-10.2004 mehr als 2,5% pro Monat gemacht hast - Herzlichen Glückwunsch!

Aber nehme ich Dir nicht ab.

Ich bleibe dabei, unter EUR 500.000 macht es langfrisitg wenig Sinn sich als selbständiger Trader zu etablieren.
 
Ab wieviel Kapital macht es Sinn sich selbständig zu machen ?
slowturtle  Am: 16.11.2004 18:12:30 Gelesen: 4926# 16
@traderlux

Ich glaube nicht, daß man über einen längeren Zeitraum mehr als 30% p.a. auf das eingesetzte Kapital machen kann ohne unmäßige Risiken einzugehen.

Gehen wir von Lebenshaltungskosten von EUR 60.000 p.a. aus, dann ergibt sich ein notwendger Tradinggewinn von EUR 120.000 p.a. wegen der Steuer.

Zusätzlich sind monatlich noch Kosten fällig für Handelssystem, Datenfeed, Abo's, Hardware, etc. Mal mit EUR 2.000 p.m. geschätzt.

Notwendiger Ertrag:EUR 144.000 p.a.

Daraus ergibt sich ein Kapitalbedarf von Minimum EUR 480.000 bei einer geplanten Rendite von 30% p.a.

Setzt man realistischere 20% (immer noch sehr ambitioniert) an, kommt man schon auf EUR 720.000.

Dazu noch eine Reserve für die im Folgejahr fälligen Steuervorauszahlungen und eine kleinen Notrücklage von EUR 200.000 für den "Worst Case" und schon sind wir bei der Million von Berliner, die ich für eine absolut realistische Untergrenze halte, auf der man sich keineswegs ausruhen kann.

Altersrücklagen, Inflationsausgleich, Krankheit, etc. sind hier noch nicht berücksichtigt.

Wie man glauben kann, in diesem Geschäft reichten EUR 50.000 zum leben .....
das ist schon extrem blauäugig!
 
Tagebuch Börse USA: Nachrichten und Informationen
slowturtle  Am: 13.10.2004 09:40:29 Gelesen: 3294# 15
@aurelius

Dass haussierende Aktienmäkte von steigenden Zinsen begleitet werden, halte ich für ein Gerücht! Die Korrelation 10 jähriger US Staatsanleihen mit dem S&P 500 beträgt -0,3 (MINUS). Dies bedeutet: steigende Zinsen sind schlecht für Aktien. (siehe Schaubild)

Ich gebe Dir recht, was LEICHT steigende Zinsen angeht, da daraus häufig positive Konjunkturerwartungen gefolgert werden.

Sicherlich sind Aktien in den letzten 100 Jahren ganz toll gestiegen, aber die durchschnittliche Investitionsspanne eines Menschen beträgt 30-40 Jahre. Wenn davon 20 in die Hose gehen, dann müssen die restlichen Jahre verdammt gut sein um das zu kompensieren.

Extrem: Wer im September 1929 investiert hat, der lag 1983 also 54 Jahre später Inflationsbereinigt im minus. Was nutzt es, wenn es danach 20 Jahre gut läuft?
 


Tagebuch Börse USA: Nachrichten und Informationen
slowturtle  Am: 12.10.2004 11:00:39 Gelesen: 3449# 9
@janzruhig

Ganz meine Meinung. Aktien aber eben nur sehr langfristig. Inflationsbereinigt dauern die Zyklen ca. 34 Jahre. (siehe Chart)
 


Tagebuch Börse USA: Nachrichten und Informationen
slowturtle  Am: 12.10.2004 08:25:02 Gelesen: 3480# 7
Es gibt praktisch keine Korrelation von KGV und kurzfristigen Kursbewegungen. Es gibt aber eine sehr starke Korrelation zwischen KGV und langfristiger Kursentwicklung. Dies bedeutet, wer heute Aktien kauft, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine schlechte Langfristperformance haben.

Denn wenn die KGV's der Unternehmen fallen, die Gewinne also steigen, werden zwingen auch die Zinsen anziehen. Folge: Fallende Kurse bei Aktien.

@Optrade
Dass Emerging Markets Anleihen so toll gelaufen SIND! (=Vergangenheit) liegt daran, dass die Risikoprämien auf fast nichts mehr zusammengeschmolzen sind. Aber das ist Geschichte, das ist gelaufen. Heute kauft man sich mit EM-Anleihen höhere Risiken ein, ohne einen entsprechend höheren Zinssatz dafür zu bekommen.

Es wird hier noch viele blutige Nasen geben.
 
Rainbow Zertifikat auf die GSCI Goldman Sachs Commodity Indices
slowturtle  Am: 06.10.2004 08:54:57 Gelesen: 879# 3
Die Crux besteht in der "Asiatischen Ausübung" = der Berechungsweise der Performance.

Angenommen der Basket legt pro Quartal um 4% zu so ergibt das eine Gesamtperformance (Zinseszins) nach 24 Quartalen von 156%.

Beim Zertifikat ergibt die Performance aufgrund der "Asiatischen Ausübung" nur 69%.

Muss jeder selber wissen, ob das für ihn interessant ist.
 
* Mein Trader zahlt 20 % Gewinn pro Woche aus !
slowturtle  Am: 24.09.2004 17:45:21 Gelesen: 14539# 269
Eigentlich dachte ich "prima wir wir hier alle von gruengeist, pionier und Anderen auf die Schippe genommen werden.

Anscheinend gibt es genuegend Leute die als Kind nicht genug Märchen gehört haben und immer noch an den Weihnachtsmann glauben.

Der Glaube an solche Geldvermehrungsmaschinen muss irgendwie im umgekehrt proportionalen Verhältnis zum IQ, des Gläubigen stehen.

Schade um die Zeit.
 
Wer kennt den Fonds 'Loys Trading Strategie' ?
slowturtle  Am: 12.08.2004 18:15:22 Gelesen: 1239# 11
@ moneypenny

Sind Sie selbst investiert? Oder wie stehen Sie zu Loys?

@ fonds-und-mehr.de

Wie stehen Sie zu Loys? Sind sie Vermittler oder Kunde?

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, aber warum holt sich jemand, der eine solche Performance vorweisen kann nicht einen vernünftigen Nachweis für seine Leistungen.

Mit einem solchen Konzept, wenn es denn stimmig wäre liessen sich innerhalb kurzer Zeit sicher erhebliche Mittel akquirieren.
 
Wer kennt den Fonds 'Loys Trading Strategie' ?
slowturtle  Am: 12.08.2004 09:18:37 Gelesen: 1313# 7
Ich habe in meinem Leben folgende Erfahrung gemacht:

"Wenn etwas zu gut ist um wahr zu sein, dann ist es meistens nicht wahr."

Ich würde mir auf jeden Fall Beweise für die reale Erzielung dieser Performance vorlegen lassen. Darüber hinaus würde ich auf darauf achten, dass die Performance nicht auf einen oder zwei "Glücksgriffe" zurückzuführen ist.

Meines Wissens nach nimmt hedgefondsweb keine Prüfung diesbezüglich vor, sondern verlässt sich auf die Angaben der Initiatoren.

Sollten obige Punkte gewährleistet sein, würde ich eine Zeichnung in Erwägung ziehen.
 
* Quadriga-Fonds: Erfolgreich und umstritten (Teil 2 von 2)
slowturtle  Am: 05.08.2004 09:18:16 Gelesen: 12338# 54
Wenn man sich die Anzahl der Beiträge ansieht fällt einem auf:

BAD NEWS IS GOOD NEWS!

Selten kommt ein Beitrag, in dem einfach mal eine Sache positiv erwähnt wird!

Nur so eine Feststellung!
 
Buch Mastering Elliot Wave von Glenn Neely
slowturtle  Am: 03.08.2004 06:04:00 Gelesen: 4635# 21
Habe das Buch von Neely ebenfalls mal gelesen.

Es ist interessant geschrieben, aber leider fehlt jede Begründung für die Relevanz des Regelwerkes.

Wäre mal interessant, die Regeln zu programmieren und zu testen.
 
Software zum Backtest von Handelssystemen in Futures
slowturtle  Am: 01.07.2004 15:56:27 Gelesen: 7016# 66
Vielen Dank für die vielfältigen Antworten, Hinweise und Anregungen.

"I got much more than I asked for"

Das Thema scheint sehr viel komplexer zu sein als ich ursprünglich angenommen habe. Vielleicht sollte man die Aufgabenstellung trennen in Entwicklung und Handel.

Zunächst möchte ich mich auf die Entwicklung konzentrieren. D.h. es entfällt die Schnittstelle zum Broker sowie der Real-Time Datenfeed.

Zur Entwicklung benötige ich:

Möglichst lange Zeitreihen d.h. mindestens 10 Jahre, besser 20. Tick-Daten sind nicht notwendig, 5min oder 15min wäre schön. Anfangen könnte man mit EOD-Daten. Wichtig ist, dass ich quasi Kurse (OHLC) eines durchlaufenden Kontraktes habe, so, dass ich mir den manuellen Roll-over ersparen kann. Gibt es hier einen vorzuziehenden Anbieter? Qualität geht mir vor Preis.

Ausserdem ein Tool, mit dem ich meine Strategie möglichst einfach abbilden kann, frei in den Auswahl und Programmierung von Indikatoren, MM-Strategien und Portfoliogewichtungen bin. An Prgrammiersprachen bin ich flüssig in Python und Smalltalk. Hier besteht zwar die Gefahr, programmierfehler zu machen, aber ich bin einfach am flexibelsten.

Zur Durchführung liebäugle ich mit Tradestation, wobei ich deren Lizenzpolitik nicht ganz verstehe und mir auch nicht klar ist, inwiefern ich meine Anlagestrategie dann per Internet offenlege.

Nochmals vielen Dank für die Hinweise.
 
Software zum Backtest von Handelssystemen in Futures
slowturtle  Am: 23.06.2004 18:40:49 Gelesen: 8451# 1
Diese Frage ist möglicherweise schon mal gestellt worden, habe sie aber nicht gefunden.

Mit welcher Software kann man ein Portfolio von Handelssystemen am sinnvollsten backtesten bzw. optimieren?

Ich habe verschiedene Handelsansätze für verschiedene Märkte und möchte diese nun zunächst einzeln überprüfen.

Im zweiten Schritt soll aus diesen einzelnen Systemen (oder aus einem System) ein Portfolio das Währungen, Financial Futures und Commodities zusammengestellt werden. Idealerweise kann man dann die Zusammenstellung auch korrelationsmäßig optimieren.

Welchen Datenlieferanten kann ich nutzen? Mindestens 10 Jahre EoD Daten besser intraday auf 5 oder 15 min. Basis werden benötigt?

Welche Softwareausstattung ist sinnvoll - oder programmiert man besser selbst (C,Python, EXCEL ...?)

Mit welchen Kosten muß man rechnen?

Erfahrungen oder Empfehlungen herzlich willkommen.
 
Vorteile von Options-Trading gegenüber Aktienhandel bzw. Optionsscheinen
slowturtle  Am: 22.06.2004 15:53:22 Gelesen: 1309# 3
@ Optrade

Ich finde Optionsstrategien ebenfalls sehr interessant.

Gibt es Studien oder Track-Records über den mit dem Verkauf von Calls wie in (1) generierten Mehrwert. Der Verkäufer muss doch fürchten, eine besonders gut laufende Position durch die Ausübung des Calls zu verlieren.
 
Daytrading für Anfänger: Harte Arbeit oder sehenden Auges in den Ruin
slowturtle  Am: 22.06.2004 09:21:41 Gelesen: 5701# 3
Ich glaube nicht, dass man vom Daytrading leben kann. Ich glaube nicht dass man mit Daytrading in den großen Indices diese in der risikoadjustierten Performance über mehrere Jahre schlagen kann. Selbst der "beste Trader der Welt" laut dem Traders Magazin, Henry Littig aus Düsseldorf, hat mit seinem HPM Global Timing Fonds, bei dem die Performance testiert ist, ausgesprochen magere Ergebnisse erzielt, um es mal wohlwollend zu formulieren.

Gerne würde ich mich vom Gegenteil überzeugen lassen - allein ich fürchte da wird nicht viel kommen.

Beim traden ist es eben wie beim Autofahren: Es muss genauso viele unterdurchschnittliche Autofahrer geben wie überdurchschnittliche, und alle wissen das. Trotzdem stellt man bei Befragungen fest, dass 90% aller Autofahrer sich selbst für überdurchschnittlich halten.

Die Selbstwahrnehmung täuscht eben gewaltig - und der Kontoauszug wird verdrängt!
 
Ein ehrliches Ergebnis im Daytrading !
slowturtle  Am: 16.06.2004 10:06:49 Gelesen: 22785# 77
@Walter

bereits 2002 machte ich eine ähnliche Erfahrung im Aktien-Daytrading. Nur long.
Startspielgeld: EUR 50.000 Endstand nach 12 Monaten: EUR 48.000. Dazwischen tausende von Trades und Komissionen von über EUR 20.000.

Fazit: Zeit und Einsatz haben sich nicht gelohnt. Ich habe die Sache beendet.

Heute investiere ich wieder auf 2-8 Monatssicht mit sehr befriedigenden Ergebnissen.

Noch immer ist mir schleierhaft, wie manche mit einem Kapital von EUR 100.000 mit daytraden überleben wollen. Die beste nachhaltig erzielbare Jahresperformance wird wohl so bei 20-30% liegen. Voll zu versteuern. Bei Annahme von 30% ergibt das vor Steuern (und Kosten) EUR 2.500 pro Monat. Nach Steuern und Kosten vielleicht EUR 1.500.

Aus meiner Erfahrung gehört ein Anleger/Trader der nachhaltig mehr als 15%p.a. erzielt schon zur absoluten "Creme de la Creme".

Meinem Eindruck nach, von wenigen Ausnahmen abgesehen:

Solange man nicht die Hosen runter lassen muss, kann man über die eigene Größe und Potenz beliebig fabulieren.

Weiterhin viel Erfolg!
 
* Welche Fonds sind empfehlenswert ?
slowturtle  Am: 12.05.2004 10:09:10 Gelesen: 4855# 22
@ Walter

2 Mio sind nur auf Dauer ein Problem.

In einem Umfeld, das in den letzten 12 Monaten im wesentlichen eine Richtung kannte, kann man einen Fonds nicht beurteilen.

@ Traderlux

Tolles Posting! Dass der Fondsmanager weiss wovon er spricht, nehme ich an. Die Frage ist, welche Referenzen er aufweisen kann, was er bisher geleistet hat.
 
Wir profitieren vom Abstieg Deutschlands
slowturtle  Am: 12.05.2004 10:04:11 Gelesen: 4114# 10
Sehr geehrter Herr Paljusevc,

für mich sind sie ein unverbesserlicher Optimist.

Der Wettbewerbsdruck wird durch die Globalisierung wesentlich härter. Auch die EU-Erweiterung wird seine Spuren in D hinterlassen.

Diese Leute kämpfen nicht für mehr Urlaub und weniger Arbeit, sondern für mehr Wohlstand.

Jede Nation wird sich in Zukunft fragen müssen, welchen Mehrwert sie auf internationalem Niveau bietet. Und hier sieht es für D nicht besonders rosig aus.

Automobile? Hier gibt Toyota den Ton an. Die Inder und die Chinesen haben noch gar nicht begonnen. Software? Welche Unternehmen von Weltrang gibt es in D?. Computertechnologie? Siehe Software. Biotechnologie? In Indien gibt es schon mehr Biotech-Unternehmen als in D. Maschinenbau? Scheint noch eine deutsche Domäne zu sein, aber hier werden Lenkungseingriffe wie Ausbildungsabgabe, etc. schon noch wirken. Finanzdienstleistungen? Ha ha ha. Dienstleistungsgewerbe? Ha ha ha.

Man müsste mal die Exporterfolge der Deutschen Unternehmer unter die Lupe nehmen. Möglichweise ist es das Privat- und Betriebsvermögen, dass hier sukzessive exportiert wird.

Trotzdem macht es spaß auch mal was positives zu lesen!
 
* Anleihen, Rentenfonds und Rex-P für Kleinanleger
slowturtle  Am: 07.05.2004 10:36:43 Gelesen: 6551# 4
Ich kann Dir für Bonds nur die Stuttgarter Börse ans Herz legen:

http://www.boerse-stuttgart.de/bondx/

Stichwort: Grosshandelspreise für Kleinanleger.
 
Arndt Hildebrandt von Taurosweb
slowturtle  Am: 07.05.2004 08:27:13 Gelesen: 814# 19
Bei allem Respekt für die Schreibe von AH halte ich EUR 1,75 für 24h für ambitioniert.

Das entspricht immerhin EUR 630 für ein Jahr Zugang. Bin gespannt, wem es das Wert ist - von den Sympathiebekundungen hier im Board, die ich übrigens teile - mal abgesehen.

Persönlich würde ich den Wert dieser "Analysen" auf max EUR 30 bis 50 pro Jahr veranschlagen. Insbesondere wenn man sieht was zum Beispiel der AAII für USD 60 pro Jahr bietet.
 
Bluevex.de - die Börse für Formel 1, Fussball und Tennis
slowturtle  Am: 04.05.2004 19:33:10 Gelesen: 534# 1
Hat hier einer von den Traderprofis bereits Erfahrungen mit http://www.bluevex.de gesammelt.

Sieht ganz interessant aus. Kann aber die Preisbildungsmechanismen nicht beurteilen.
 
Oegeat, der Quadriga Starverkäufer
slowturtle  Am: 03.05.2004 08:50:21 Gelesen: 14581# 105
@ikaros

Die Daten der Man Group (IP220) liegen mir leider noch nicht vor.
 
* Quadriga-Fonds: Erfolgreich und umstritten (1 von 2) *** geschlossen ***
slowturtle  Am: 30.04.2004 08:11:58 Gelesen: 12682# 108
Möglicherweise ist der Superfund C mit mehr als 25% Verlust im März und April auch in diesem Segment Weltmarktführer.

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.
 
Renditen von Hedge Fonds seit Jahren im Sinkflug
slowturtle  Am: 06.04.2004 18:52:03 Gelesen: 641# 2
Naja, ist ein wenig einseitig, diese Stellungnahme.

Möglicherweise liegt es daran, dass zum Vertrieb der interessanteren Konstruktionen eine Zulassung nach § 32 KWG erforderlich ist, über die die BCA und ihre 7.000 Vertriebspartner nicht alle verfügen.

Frei nach dem Motto "Was ich nicht vertreiben kann, finde ich nicht gut!"
 
Oegeat, der Quadriga Starverkäufer
slowturtle  Am: 05.04.2004 08:47:00 Gelesen: 17066# 47
Lieber oegeat

wenn man sich mit Investments beschäftigt sollte man schon den Unterschied zwischen alpha und beta kennen.


 


Oegeat, der Quadriga Starverkäufer
slowturtle  Am: 04.04.2004 16:33:09 Gelesen: 17212# 40
Ob es Zufall ist, dass das IP220 Programm von Man Investments mit einem Hebel von 1,5 fast genau dem Verlauf von Quadriga entspricht?


 
Oegeat, der Quadriga Starverkäufer
slowturtle  Am: 02.04.2004 18:37:43 Gelesen: 17596# 22
Auch mich würde die Beantwortung der Fragen von Herrn Franjo Paljusevic interessieren.
 

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