Analysen
Startseite
Börsenbücher
Firmen-Findex
Findex Download
chartbuch.de
Forum
Börsenbücher
Börsenbücher
nixda
Bestellseite
 
Der Index für Eberts Trading Magazin - kurz Findex - genannt zeigt Ihnen den schnellsten Weg zum umfangreichen Wissen der Redaktion. Alle hier aufgeführten Hefte können Sie jetzt noch bestellen, solange diese vorrätig sind. Suchen Sie nach Themen oder geben Sie ein Suchwort ein. Der Findex steht Ihnen auch als Download zur Verfügung.
 
Hier suchen Sie nach Themen:
Hier finden SIe die wichtigsten Inhaltsangaben nach Heften sortiert:
Jahrgang 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002
Februar    171181191201211221231241251261271
März  152162172182192202212222232242252 272
April   163173183193203213223233243253263 
Mai   164174184194204214224234244254264 
Juni   165175185195205215225235245 265 
August   166 186196206216226236246256266 
September  157167177 197207217 237247257267 
Oktober 148158 178 198208218228238248258268 
November   169179 199209219229239249259269 
Dezember140150 170180190 210220230240250260270 

Ausland zuzüglich Porto, Mindestbezug 10 Hefte.
Suchen:

Wenn Sie Hefte bei uns beziehen möchten, markieren Sie einfach das jeweilige Auswahlfeld des Heftes.

 
FundamentalanalyseGold
Heft 150 / Seite 8Der scharfe Einbruch des US-Aktienmarktes vom Oktober 1989 bewirkte eine kurzzeitige Flucht der Anleger ins Gold.
 
FundamentalanalyseDeutsche Mark
Heft 152 / Seite 11Wie teuer kommt die Einheit? Niemand weiß, wie sie finanziert werden soll, und dies belastete die Rentenkurse nachhaltig. Trotz aller langfristigen Vorteile werden die unmittelbaren Folgen der Währungs- und Wirtschaftsunion mehr Inflation, steigende Zinsen, höhere Steuern und eine schlechtere Handelsbilanz sein.
 
FundamentalanalyseMais/Sojabohnen
Heft 158 / Seite 191990 war für die Agrarmärkte kein gewöhnliches Jahr. Während der Anbau von Soja normal verlief, kam es bei Mais zu Verzögerungen, so daß die Ernte erst spät eingebracht wurde und frühe Fröste erhebliche Schäden hätten anrichten können. Es lag also nahe, sich einen Spread zwischen Sojabohnen und Mais einmal näher und durch die Lupe der statistischen Kenndaten anzusehen.
 
FundamentalanalyseU. S. Dollar
Heft 162 / Seite 25Nur kurz sorgten politische Entwicklungen für einen anziehenden Dollarkurs, dann setzten sich die längerfristigen Faktoren wieder gegen den Dollar durch. Ein ganz wesentlicher Einfluß sind die sinkenden Zinsen in den USA, die einen Kapitalabfluß aus der US-Währung und in die renditeträchtigeren Währungen, wie beispielsweise der D-Mark bewirken. Die Kapitalströme belasten den Dollar und wirken sich kurstreibend auf die anderen Währungen aus, und hierbei insbesondere auf den Kurs der D-Mark.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 162 / Seite 26Die niedrigen Preise 1990 werden in ersten Linie die Absichten der Farmer hinsichtlich ihres Getreideanbaus 1991 beeinflussen. Mit einer reduzierten Fläche ist zu rechnen. Hinzu gesellen sich saisonale Tendenzen, die bis weit in den Mai anziehende Preise versprechen. Vom Wetter reden alle. Deswegen soll nur am Rande erwähnt werden, daß Meteorologen die Möglichkeit eines Dürresommers für die USA nicht ausschließen. Für Mais also ein fast explosiver Mix, der höhere Preise erwarten läßt.
 
FundamentalanalyseMG Metal Index
Heft 162 / Seite 41Eine wirkliche Innovation aus deutschen Landen ist der von der Metallgesellschaft entwickelte MGMI, dessen vielfältige Möglichkeiten dargelegt werden.
 
FundamentalanalyseSchweine
Heft 163 / Seite 26Es gibt Märkte, die ausgeprägten saisonalen Tendenzen folgen. Schweine sind beispielsweise ein solcher stark saisonal trendierender Markt. Auch die Spreads zwischen den verschiedenen Lieferterminen folgen klaren saisonalen Tendenzen.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 164 / Seite 23Eine geringere als die erwartete Anbaufläche und auch noch Wolkenbrüche, in denen ein Teil der diesjährigen Ernte regelrecht “absoff” … Nun bedurfte es nur noch der Witterungssorgen und keiner wirklichen Probleme mehr, um die Baumwollpreise weiter nach oben zu treiben.
 
FundamentalanalysePlatin
Heft 165 / Seite 8Der Platinmarktes operiert zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder im Überschuß. Dafür verantwortlich zeichnen das veränderte Investorenverhalten und die Rezession. Ein kleiner Überschuß ist’s nur, und wenn mit dem sich in den USA abzeichnenden Konjunkturaufschwung auch das Vertrauen der Anleger wieder steigt, sollte Platin mit Preisen bei 460 $/oz. ins Jahr 1992 eintreten.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 166 / Seite 12Zucker wurde 1991 von immer höher angesetzten Prognosen für die weltweiten Überschüsse belastet, konnte sich aber von der Belastung freimachen. Daß es gelang, lag daran, daß sich die Aufmerksamkeit weg von den Überschußprognosen hin zur Witterung verlagerte, die wesentlich konkretere Anhaltspunkte zum künftigen Angebot auf den Zuckermärkten lieferte, und die insbesondere in Europa erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Überschußprognosen für die Saison 1991/92 aufkommen liessen.
 
FundamentalanalyseRohöl
Heft 166 / Seite 16Zyklische Betrachtung in Verbindung mit früheren Rezessionsphasen in den USA.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 167 / Seite 10Das Wetter setzt der US-Maisernte 1991 hart zu, und die Analytiker überboten sich in den Preisvorhersagen für das nächste Frühjahr. Eine Bauernregel besagt, daß knappe Ernten auf den Markt und nicht in die Scheuern gehören, denn wo Angst vor Knappheiten vorherrscht, seien die Preise allemal besser als wenn sich der Markt daran gewöhnt hat und mit knappen Angeboten lebt.
 
MarktempfehlungenDrei Märkte bringen Sie über den Winter
Heft 169 / Seite 22Die Rohstoffmärkte stehen am Beginn einer großen Haussebewegung. Das Feld anführen dürften Tropenprodukte und Getreide. Das größte Haussepotential dürfte dabei dem Kakao, dem Zucker und dem Weizen beizumessen sein.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 171 / Seite 20Mais steht vor einer Hausse. Schenkt man allen Analysen, wie Angebot, Nachfrage, Wetterzyklen, Chartformationen, Marktpsychologie, Verteilung der Teilnehmergruppen auf die Kauf- und Verkaufsseite des Marktes, so scheint es, als ob Mais sich auf einen Höhenflug vorbereite.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 172 / Seite 20Insgesamt wird das Goldangebot 1992 rückläufig erwartet. Jedoch ist wegen der weltweiten Konjunkturschwäche nicht mit ausreichenden Zuwächsen bei der industriellen Nachfrage zu rechnen. Es ist zwar nur ein bescheidener Anteil der jährlichen Goldangebote, die von den Investoren absorbiert werden, doch die Investorennachfrage bestimmt in letzter Instanz den Goldpreis. Das Interesse der Investoren hält sich in Grenzen, zumal andere Investments reizvollere Ertragspotentiale bieten. Doch wenn die Aktienmärkte an Reiz verlieren, wird Gold interessant werden.
 
FundamentalanalyseDeutsche Finanzinstrumente
Heft 173 / Seite 13Die Wiedervereinigung wird teurer als erwartet. Was hatte man eigentlich erwartet? Und wie konnte man so naiv sein, zu glauben, daß eine unter den Bedingungen der Planwirtschaft funktionierende Industrie sich auch unter den Bedingungen der Marktwirtschaft behaupten könnte? Wieso fiel Bonn bei seinen Kalkulationen auf die Wirtschaftsstatistiken der DDR herein? Man weiß doch, daß die Wirtschaftsdaten kommunistisch gelenkter Staaten nicht ein Abbild der Wirklichkeit sondern der Illusionen sind.
 
FundamentalanalyseWas bringt El Niño?
Heft 174 / Seite 20Immer wieder taucht in Berichten zu den Agrarmärkten der Begriff “El Niño” auf. Diese Klimaerscheinung ist in vieler Munde, doch kaum einer weiß, was es mit ihr auf sich hat. Eine Leserin fragte, und wir geben eine Antwort.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 175 / Seite 17Wenn bereits Erzeuger damit beginnen, die vor einigen Jahren aufgenommenen Goldkredite bei den Banken zu tilgen, und wenn andere Erzeuger bei den derzeitigen Preisen keine Forward-Deals mehr abschließen, so kann dies nur heißen, daß die Erzeuger nicht mehr mit weiteren Preisrückgängen rechnen. Interessant sind aber auch noch einige andere Entwicklungen, die ebenfalls auf einen Boden in den Goldpreisen hindeuten.
 
FundamentalanalysePlatin
Heft 175 / Seite 191991 lieferte die UdSSR das Doppelte ihrer sonstigen Platinmengen auf die westlichen Märkte. Die Gründe lagen im Auseinanderbrechen des Staates, was westliche Banken veranlaßte, die an die UdSSR vergebenen Kredite zu kündigen und die Staatsbank zu zwingen, als Sicherheit deponierte Platinbestände zu verkaufen. Auch andere Gründe sprechen nach Ansicht des Londoner Platinhauses Johnson & Matthey dafür, daß das Überschußangebot des Jahres 1991 eine einmalige Erscheinung bleiben werde.
 
FundamentalanalyseDeutsche Mark
Heft 178 / Seite 20Die Dollartalfahrt ist zu Ende. Die Leitzinssenkung der Bundesbank, die von den Marktteilnehmern als Überraschung verstanden wurde, führte zu schnellen Kursveränderungen. Doch es sind darüber hinausgehend eindeutige Anzeichen dafür vorhanden, daß die Talfahrt der US-Währung beendet sein und der Dollar nun in eine Bodenbildung eintritt.
 
FundamentalanalyseTreasury Bonds/Notes
Heft 179 / Seite 9Riesengewinne warten 1993 in den Zinsmärkten. Der Wahlkampf ist vorbei, für die US-Notenbank besteht kein Motiv mehr, mit Zinssenkungen die Position Bushs zu stärken. Greenspan wird sich wieder seiner Besorgnis, der Inflationsbekämpfung zuwenden, und er wird die Zinsen steigen lassen. Hierbei dürften die Kurzzeitrenditen sehr viel kräftiger anziehen, und die Kurse der entsprechenden Instrument kräftiger abrutschen, als dies bei den langfristigen Instrumenten der Fall sein wird.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 179 / Seite 17Die Verhandlungen über die Neueinführung eines Preisstützungssystems brachten zwar nicht das allseits erwartete Ergebnis, doch Ende September wurden überraschende Fortschritte erreicht, die 1992 als das letzte Jahr eines freien Marktes erscheinen lassen.
 
FundamentalanalyseSilber
Heft 180 / Seite 101993 bringt eine Jahrhundertchance. Silber rangiert unter den größten Baissen aller Zeiten auf Rang drei. Alles spricht dafür, daß die Baisse zu Ende ist. Mithin ist es Zeit, sich über die Jahrhundertdimensionen der anstehenden Anstiege Gedanken zu machen.
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 180 / Seite 20Gehen Sie mit dem Großen Geld! Die Nachrichten zu Getreidesind optimistisch; es scheint als ob die Nachfrage den Prognosen des USDA davonlaufen könnte. Warum gehen dann aber Großspekulanten und der Getreidehandel seit Oktober massiv short?
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 181 / Seite 14China und jahreszeitlichen Tendenzen treiben Preise. Was im Umfeld hoher Feiertage in den Märkten geschieht, ist schon faszinierend und erinnert daran, daß die Preisfindung selten etwas mit wirklicher Logik zu tun hat. Ein Beispiel lieferte der Kupfermarkt.
 
FundamentalanalysePalladium
Heft 181 / Seite 20Kalte Fusion ein Humbug? Als die Nachricht, es sei in Laborversuchen eine kalte Fusion gelungen, brachen die Platinpreise ein und Palladium zog in wenigen Wochen um über 50% im Preis an. Das war vor ein paar Jahren; die Sensation verlor an Reiz und wurde als Humbug verworfen. Allen Unkenrufen zum Trotz halten sich aber hartnäckige Gerüchte, wonach kalte Fusion mit Palladium als Katalysator machbar sei und reihenweise gelänge.
 
FundamentalanalyseOrangensaft
Heft 181 / Seite 22Jahrelang bewährte sich in Orangensaft die Faustregel: “Kaufe, sobald die Preise in der Nähe von 100 notieren, verkaufe in der Nähe von 190.” Man konnte sich darauf verlassen, daß Preise von 190 Cents und mehr ebenso wenig Bestand haben würden wie solche unter 100 Cents. Doch 1992 verbrannte man sich damit an dem Tiefgefrorenen die Finger. Nun ist der Markt wieder interessant.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 182 / Seite 14Gold – ein Scherzartikel der Investmentpalette? Die Börsenerfahrung lehrt, daß wenn die allgemeine Stimmung gegenüber einem Investment zu extrem wird, der vorhandene Trend kurz vor einer nachhaltigen Veränderung steht. Gold wird derzeit extrem schlecht eingestuft, und dazu trug auch die Erfahrung der achtziger und eine starke Konditionierung der Anlegerschaft durch die Wirtschafts- und mittlerweile auch Boulevardpresse bei.
 
FundamentalanalyseLassen Sie sich nicht verwirren
Heft 182 / Seite 17Wie kommt's, daß in den Medienkommentaren so manches Geschehen heute so und morgen anders erklärt wird? Nun, es ist die Perspektivlosigkeit einer nur auf den Tag ausgerichteten Journaille. Wir streifen auch interessante Überlegungen zu Handelssystemen.
 
FundamentalanalyseGold/Silber
Heft 184 / Seite 12Machen Sie sich eine Freude zu Weihnachten. Kaufen Sie Silber und halten Sie Gold dagegen. Denn in der möglicherweise schon laufenden Edelmetallhausse wird der Glanz des Goldes im Licht der von Silber zu erwartenden Preisanstiege völlig verblassen. Dies legen die Silberzyklik und eine Betrachtung der historischen Gold/Silberpreisverhältnisse nahe.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 184 / Seite 20Im doppelten Sinne ein heißer Markt. Im Energiesektor läuft eine Hausse, die es in sich hat. 1993 haben die Preise schon um 50% angezogen. Sie reiben sich verwundert die Augen? Wir sprechen ja nicht von Öl oder Benzin, sondern von Erdgas. Dieser Markt dürfte Ihnen wahrscheinlich weitgehend unbekannt sein. Wir erzählen wir das Wichtigste zum Markt und skizzieren die Aussichten für die weitere Preisentwicklung.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 184 / Seite 24Billig am Markt, sozial zu teuer. Die Verhandlungen über eine Preisstützung sind gescheitert, die Preise auf Kontrakttiefs gefallen. Der Markt erscheint trostlos, und doch besteht Aussicht auf einen kräftige Preisanstieg in der zweiten Jahreshälfte.
 
FundamentalanalyseU. S. Dollar
Heft 185 / Seite 11Stürmische Zeiten für den Dollar? Wenn vom Dollar gesprochen wird, bekommt man in letzter Zeit schnell den Eindruck, daß wenn die Währung ein Windjammer wäre, sie von ihrer nächsten Fahrt mit gebrochenem Mast und zerfetzten Segeln – falls überhaupt – heimkehren werde. Wissen Sie noch, wie man Ende Januar von Orangensaft sprach? Anfang März von Gold? Im Februar von Silber? Jetzt vom Dollar?
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 185 / Seite 15Der Abtrieb ins zyklische Tal hat begonnen. Die Eckdaten des Kassamarktes entwickelten sich 1993 in einer Weise, die bei den Züchtern für Zufriedenheit sorgt. So groß ist diese gar, daß man sich an die naive Zuversicht des Jahres 1985 erinnert fühlt, und auch daran, wie dann die Preise um 20 US$ für den Zentner Lebendgewicht plumpsten. Könnte sich das 1993 wiederholen?
 
FundamentalanalysePlatinmetalle
Heft 186 / Seite 18Während die Preisentwicklungen von Gold und Silber Aufmerksamkeit auf sich lenken, zogen auch Palladium und Platin im Preis gehörig an. Dabei erwies sich die Entwicklung im Palladium als wesentlich robuster als die bei Platin.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 190 / Seite 36Im Zuge der Überflutungen des Sommers 1993 in den USA zogen die Preise aller Getreide scharf an. Mit Mississippi-Überschwemmungen haben Trader kaum Erfahrungen. Vielleicht wurden deshalb die Anstiege in der ersten Reaktion übertrieben.
 
FundamentalanalyseSilber
Heft 191 / Seite 16Silber: Wann explodieren die Preise? Ende 1992 wagten wir einige historische Vergleiche, um das damalige Geschehen in eine brauchbare Perspektive zu setzen. Die Perspektive stimmte. Soweit es das augenblickliche Geschehen angeht, erinnert die bisherige Entwicklung in den neunziger Jahren sehr stark sowohl an die Entwicklung der Hausse von 1932 wie auch an die von 1976.
 
FundamentalanalyseRohöl
Heft 191 / Seite 19Kaufen Sie sich Ihre eigene Ölquelle! Eine lohnende Gelegenheit ist derzeit in den Ölmärkten vorhanden. Allenthalben wird dieser Markt als Musterbeispiel dafür zitiert, wie kleinkarierte Eigenbrödelei der Mitglieder der OPEC die gemeinsame Sache zugrunde richten können. So wird das in der Presse natürlich nicht beschrieben.
 
FundamentalanalyseBauholz
Heft 191 / Seite 20Das Erdbeben verursachte einen zusätzlichen Nachfrageschub, der in einen vonn Knappheit bedrohten Markt trifft. Das niedrige Hypothekenzinsniveau hat 1993 zu einer starken Belebung im US-Wohnungsbau geführt, und das bis in den Dezember viel zu milde Wetter hat selbst in den Monaten November und Dezember zu einer für die Jahreszeit völlig überraschenden Nachfrage geführt.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 192 / Seite 18Im Jahre 1977 schossen die Preise auf astronomische 340¢. Die Weltbestände zum Ende jenes Kaffeejahres, das im Übrigen einen Durchschnittspreis von 240¢ erbrachte, beliefen sich auf 25 Mio. Sack (zu je 60 kg). Dies entsprach einen Verhältnis von 36% des Weltjahresverbrauchs. Im April 1993 plumpsten die Preise auf 50¢. Die zum Jahresende weltweit vorhandenen Bestände beliefen sich auf 36. Mio. Sack, die wegen des seit 1977 gewachsenen Weltbedarf zur Deckung von 38% eines Jahresbedarfs hinreichen würden.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 192 / Seite 21Zum zweiten Mal seit November 1993 haben die nahen Liefertermine eine Backwardation ausgeworfen. Mit diesem Wort bezeichnet man eine inverse Notierungsbeziehung, bei der die nahen Liefertermine einen höheren Preis als die ferneren erzielen. Im allgemeinen ist dies ein Indiz für einen sich verknappenden Markt. Die Frage ist nun, ob die augenblickliche Backwardation nur eine vorübergehende Erscheinung oder aber von Dauer sein könnte.
 
FundamentalanalyseSojaschrot
Heft 192 / Seite 26Der Markt hat alle Voraussetzungen für eine Hausse, aber noch reagiert die Spekulation noch nicht. Das mag aber auch am Temperament dieses Marktes liegen, dessen Preisentwicklung regelmäßig erst mit dem Anbruch des Frühjahrs zum Leben erweckt.
 
FundamentalanalyseBauholz
Heft 193 / Seite 15Rationierung im Sommer? - Die amerikanische Holzwirtschaft orientiert sich bei ihren Aktivitäten noch immer an einer im Grunde seit letztem Jahr überholten Regel, wonach jeder Nachfrageanstieg einen größeren Anstieg der Produktion nach sich ziehen werde.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 193 / Seite 19Ist die Hausse schon vorüber? Sind die Preisanstiege in Mais und Soja schon zu Ende, oder handelt es sich nur um die alljährliche Februarschwäche des komplexes, die ein baldiges Ende finden sollte? Diese Frage erscheint aufgrund der jüngsten Preisentwicklung in den Märkten des Getreidekomplexes berechtigt.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 193 / Seite 24Mais stützt Rinderpreise. Die amerikanischen Züchter reagierten seit Veröffentlichung des Ernteberichts vom November auf die steigenden Maispreise, und dies insbesondere heftig im Laufe des Dezembers 1993.
 
FundamentalanalyseKakao und Zucker
Heft 193 / Seite 26Marktverwandtschaften. An der Coffee, Sugar & Cocoa Exchange sind die Handelsparketts für Kakao und für Zucker nebeneinander angesiedelt, aber auch in ihren fundamentalen und technischen Aspekten ähneln sich beide Märkte in bemerkenswerter Weise.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 194 / Seite 21Bringt der Sommer 1994 gewaltige Preisanstiege? In Mais ist mit einem baldigen Ende der Preisschwäche, mit einer teilweise lustlosen Seitwärtsbewegung und spätestens ab Mitte Mai mit einem nach oben davon jagenden Markt zu rechnen, der seinen Gipfel möglicherweise schon im Juli erreichen könnte.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 195 / Seite 16Kaffee ist im Sommer 1994 wohl der beeindruckendste Terminmarkt überhaupt. Mit den zuletzt erzielten Preisen mag Kaffee vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren erzielten Preisen manch einem Spekulanten arg hoch erscheinen.
 
FundamentalanalyseEdelmetalle
Heft 195 / Seite 19Silber schlägt Gold. Mitte bis Ende der siebziger Jahre waren Aktien- und Bondsmärkte trostlos. Heiß waren in jener Zeit die Warenterminmärkte; in Rohöl, Sojabohnen, Gold und Silber wurden die großen Gewinne gemacht.
 
FundamentalanalyseKakao
Heft 195 / Seite 21Die Rahmenbedingungen klingen gar nicht nach einem Szenario, aus dem heraus mit steigenden Preisen zu rechnen wäre. Wie kommt es also, daß wir mit steigenden Preisen für Kakao rechnen?
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 196 / Seite 1615 Cents im Herbst? – Die Zuckerpreise durchliefen im Juni 1994 ein neues Hoch und spiegelten damit die sich stetig verbessernden Perspektiven für Angebot und Nachfrage wider. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium erwartet für 1994/95 kein Defizit, sondern einen geringfügigen Produktionsüberschuß.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 196 / Seite 16China treibt die Preise - Gegenwärtig scheint der Konsens im Zuckermarkt auf ein Verhältnis von Beständen zu Verbrauch um 27,5 % hinaus zu laufen. 1980 sorgte ein Verhältnis dieser Größe für einen Preisanstieg auf 45 Cents.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 196 / Seite 19Alles ist irgendwie anders in diesem Jahr. Die Preisentwicklung deckt sich nicht mit den fundamentalen Entwicklungen. Als Märzkupfer im Februar bei 90 Cents notierte und die Bestände der Comex auf 56.000 Tonnen gefallen waren, schien es, als werde Kupfer schon im März die Eindollarmarke nach oben durchqueren. Sie zogen im März tatsächlich an, fielen aber im April zurück.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 196 / Seite 20Preisexplosion im Herbst? – In Fernost ziehen die Baumwollpreise an, und die Auswirkungen der Entwicklung dürften wohl auch bald an den amerikanischen Baumwollmärkten zu spüren sein.
 
FundamentalanalysePalladium
Heft 197 / Seite 12Katalysierte Preisexplosion? Solange eine Unze Palladium weniger als die Hälfte einer Unze Platin kostet, wird der Umstieg von Platin nach Palladium in der Katalysatortechnik nicht aufzuhalten sein. Und selbst dann, wenn Palladium ein klein wenig mehr als die Hälfte des Platinpreises kosten würde, würde das keine sofortige Nachfrageeinbuße nach sich ziehen.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 197 / Seite 16Nach den Frösten jetzt die Dürre? Die Preisschwäche dürfte in der ersten Septemberhälfte 1994 zu Ende gehen, und die Marktteilnehmer werden sich dann vermehrt an der Möglichkeit eines dritten, verheerenden Ernteschadens ausrichten, der dann aber von einer Dürre verursacht würde. Es ist dabei gar nicht wichtig, ob wirklich eine Dürre in Brasilien stattfinden wird oder nicht. Wichtig sind allein die Erwartungen der Marktteilnehmer.
 
FundamentalanalyseBenzin
Heft 197 / Seite 18Umweltschutz als Chance – Ab 1. Januar 1995, so verlangt dies die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA, darf in den Ballungsräumen der USA nur noch sogenanntes Reformbenzin angeboten werden. In dieser Vorschrift liegt Profitpotential verborgen.
 
FundamentalanalysePlatin
Heft 197 / Seite 20Die Bewegungen in den Platinpreisen waren in diesem Jahr teilweise beängstigend, denn trotz der eindeutig aufwärts weisenden, langfristigen Trends waren die kurzfristigen Bewegungen sehr nervenaufreibend. Ob sich dies so schnell ändern wird, muß offen bleiben. Aber es wäre durchaus möglich, denn die amerikanischen Finanzmedien haben Platin entdeckt.
 
FundamentalanalyseKakao
Heft 197 / Seite 21Die Kakaopreise zogen im Juli 1994 steil an. Den kräftigen Anstiegen lagen keine neuen oder überraschenden Erkenntnisse zu Angebot und Nachfrage zugrunde. Sie spiegelten lediglich einen Umschwung in der Einschätzung der Aussichten für den Kakaomarkt durch die Marktteilnehmer wider.
 
FundamentalanalyseKakao
Heft 197 / Seite 21Wir rechnen mit preisen, die im Verlauf des heute begonnenen Marktjahres 1996/97 per Saldo anziehen werden. Den Zielbereich des derzeit laufenden Anstiegs erwarten wir in den Grenzen 1.550 bis 1.700 Dollars.
 
FundamentalanalyseU. S. Dollar
Heft 198 / Seite 12Fallen kann er, steigen muß er! – …lehrte uns Altmeister Kostolany zur Frage: „Was macht der Dollar?“ Heute sollte sich allerdings die Vielzahl der Analysten und Volkswirte fragen, ob man diese Antwort nicht im entgegengesetzten Sinne beantworten müßte.
 
FundamentalanalyseSilber
Heft 198 / Seite 20Sieben Dollars im Januar! – Waren Sie in den letzten Wochen in Silber dabei? Falls nicht, dann ist das kein Beinbruch. Denn die nächsten Monate werden nach aller Voraussicht ein weitaus interessanteres Gewinnpotential bieten.
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 198 / Seite 22Preisgipfel vor der Zeit? - Allenthalben heißt es, Weizen sei knapp. Diese Aussage sollte man qualifizieren. Die Frage ist nämlich: Was ist knapp? Weizen der Dreidollarsorte? Weizen der Dreidollarfünfzigart? Oder Vierdollarweizen?
 
FundamentalanalyseMais
Heft 198 / Seite 25Die Maisernte steht unmittelbar vor der Tür, in zwei bis drei Wochen wird sie sich in vollem Gange befinden. Erfahrene Broker warnen davor, daß die Farmer dann nichts besseres zu tun hätten, als die eben vom Feld geholte Ernte schleunigst zu verkaufen.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 199 / Seite 20Der Oktober bringt für die nördlichen US-Bundesstaaten den Wintereinbruch, also auch den Beginn der Heizperiode. Es steht auch das Ende der Talfahrt in Erdgas zu erwarten.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 199 / Seite 22Fast könnte man meinen, die Geschichte wiederhole sich nach einem festen Fahrplan. Die Herbsttiefs in den Sojabohnenpreisen wurden im Jahre 1992 am 5. Oktober und im Jahre 1993 am 4. Oktober durchlaufen. Berücksichtigt man für 1994, daß der 1. und 2., sowie der 8. und 9. Oktober für Wochenenden verbraucht wurden, so könnte – mit einigem guten Willen – der Tag des diesjährigen Herbst- respektive Oktobertiefs beinahe passen. Wir gehen zumindest für unseren Teil davon aus, daß wir das Herbsttief des Jahres 1994 bereits hinter uns gebracht haben.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 201 / Seite 12Ein Knappheitskaleidoskop - Vor einem Jahr notierte Kupfer an den Terminmärkten zwischen 80 und 85 Cents, ein Preis von knapp unterhalb 100 Cents erschien vage möglich. Wer damals die Prognose wagte, Kupfer werde 1994 gar 125 Cents erreichen, hätte wohl mitleidige Blicke und die ein oder andere Frage nach seiner Gesundheit geerntet.
 
FundamentalanalyseEdelmetalle
Heft 201 / Seite 17Setzen die Banken einen Boden unter den Goldmarkt? - Eine schweizerische Bank revolutioniert den Goldmarkt, indem sie Gold verkauft und als Rücknahmepreis unabhängig vom aktuellen Marktpreis 360 US$ je Unze zusichert.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 202 / Seite 11Reißt die Hausse im März? - Der dynamischste Terminmarkt ist in diesen Tagen Baumwolle. Und die Frage ist, wie weit der Preisanstieg noch reichen könnte. Denn allmählich wird die Luft für einen weiteren Höhenflug sehr dünn.
 
FundamentalanalyseBauholz
Heft 202 / Seite 15Wann fängt Bauholz Feuer? - Möglicherweise ist gerade das Verhalten des Handels die Ursache für eine ganze Reihe von Besonderheiten in diesen jahreszeitlichen Tendenzen. Eine Besonderheit ist, daß im saisonalen Profil eine leichte Abwärtstendenz Ende Februar abrupt nach oben dreht.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 202 / Seite 16Der leise Crash - Das zurückliegende Jahr war für die amerikanischen Rinderzüchter eine Katastrophe. Der leise Crash der Branche sorgte nicht für Schlagzeilen und wurde kaum wahrgenommen.
 
FundamentalanalyseSoja-Optionen
Heft 202 / Seite 17Das Volatilitätsspiel - Optionen, die weit aus dem Geld liegen und keine realistische Aussicht haben, je in die Gewinnzone zu kommen, werden nicht wirklich aus einer naiven Hoffnung heraus gekauft, sie irgendwann einmal mit Gewinn ausüben zu können. Bei diesen Optionen setzt man auf die Zunahme der Volatilität, indem man sie bei niedriger Volatilität kauft und bei hoher wieder abstößt.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 203 / Seite 13Gewinnen bis zur Empörung - Für Spekulanten stellt sich das Geschehen an den Terminbörsen vereinfacht so dar: Märkte
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 203 / Seite 15Ende süßer Hausseträume? - Zucker befindet sich fundamental in der gleichen Verfassung wie beispielsweise Weizen oder Sojaöl. Die kurzfristigen Angebote sind knapp, aber insgesamt stellen sich die Marktteilnehmer darauf ein, daß bald ausreichende Angebote zur Verfügung stehen werden.
 
FundamentalanalyseEdelmetalle
Heft 203 / Seite 16Desillusionierung rät zur Wachsamkeit - Als der Dollar in der zweiten Märzwoche drastisch abstürzte, blieb die Reaktion von
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 203 / Seite 18Saatzeit für Profite - Mais, Sojabohnen und Weizen sind potentielle Raketen, für die der Count Down bereits läuft. Dennoch scheint es, als ob die Aufmerksamkeit der Trader gegenwärtig überwiegend noch immer anderen Märkten gilt. Das Geschehen in Aktienindexfutures, Baumwolle, Kaffee, Kupfer und zuletzt den Devisenmärkten war tatsächlich weitaus spannender als das, was sich im Getreidekomplex tat ...
 
FundamentalanalyseMais
Heft 204 / Seite 12Wie wird das Wetter 1995? - Die kritische Witterungsphase beginnt für Mais im allgemeinen in der ersten Aprilhälfte und reicht bis in den Juni. In dieser Zeit herrscht im Maismarkt eine hohe Unsicherheit, nicht nur über die langfristigen Folgen des Wetters, sondern auch bezüglich der Saat und der Anbauflächen vor.
 
FundamentalanalyseEurodollars
Heft 204 / Seite 16Spiel und Spekulation - Als Spekulant beobachtet man die Märkte und versucht, in ihnen profitable Tradinggelegenheiten aufzufinden. Selbstverständlich denkt man dabei über Szenarien nach. Durch die Analysearbeit unterscheiden sich Spekulanten von Glücksrittern.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 204 / Seite 19Wann explodieren die Preise? - Zwei Fröste und eine Trockenheit reduzierten in Brasilien die Ernte 1994 und auch das Erntepotential für 1995. Die Preise zogen drastisch an, denn andere Erzeuger konnten den brasilianischen Ausfall nicht ausgleichen. Auch wenn 1995 der Verbauch geringer ausfallen dürfte, werden die über die Preise verursachten Nachfrageeinbußen nicht dafür ausreichen, den Markt ins Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage zu bringen.
 
FundamentalanalyseSchweine
Heft 204 / Seite 24Ist die Knappheit an Schweinen eine Folge der Kälte? Seit Mitte Januar verlaufen die Schlachtungen in USA um 8,5% unter Vorjahr. Im Markt fragt man sich, ob dies tatsächlich nur eine Folge der Kältewelle in den nördlichen Bundesstaaten sei oder ob diese Entwicklung auf ein nachlassendes Angebot hindeute.
 
FundamentalanalyseBauholz
Heft 205 / Seite 11Der etwas andere Zinsterminmarkt - Schon vor der Einführung von Zinsfutures handelte man in den USA auf die Richtung der Zinsen. Man bediente sich dazu des Terminmarktes für Bauholz. Das war kein optimales, aber doch brauchbares Instrument für die Zinsspekulation. Bauholz war ausreichend vorhanden, und politische Einflüsse wie das Gesetz zum Schutz der Fleckeule gab es damals nicht.
 
FundamentalanalyseSchweine
Heft 205 / Seite 12Zu viele Schweine? - Die amerikanische Schweinemast durchläuft seit zwanzig Jahren einen Schrumpfungsprozeß. Allerdings schrumpft nur die Zahl der Mastbetriebe, nicht aber der Tierbestand.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 205 / Seite 15Eine alte Börsenregel sagt, man solle Metalle im Mai verkaufen und sich den Sommer über nicht um die Metalle kümmern. Das Befolgen dieser Börsenregel wäre in den vergangenen Jahren teuer geworden. Und 1995?
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 205 / Seite 16Welches Wetter ist normal? - Es braucht keine künstliche Intelligenz, um zu erkennen, daß warmes und trockeneres Wetter im Getreidegürtel der USA und ein halbwegs normales Wetter die Preise belasten werden. Andererseits ist der Frühling viel zu kalt und niederschlagsreich.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 206 / Seite 11Platzt die Blase? - Die Frage scheint absurd, wenn man die Nachrichten zur Hitzewelle in den Vereinigten Staaten bedenkt, die bisher über 300 Menschenleben kostete. Es stimmt, die Witterung kann den amerikanischen Getreideernten in den kommenden Wochen noch übel mitspielen. Aber die Geschichte der Getreidemärkte lehrt, daß - soweit es die Preisentwicklung an den Terminmärkten angeht - die Phase der Witterungsspekulation demnächst enden wird.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 206 / Seite 15Der leise Crash geht weiter - Wir beschrieben in der Betrachtung am Jahresbeginn (Heft 202) den Strukturwandel, der sich in den achtziger und neunziger Jahren in der Rinderzucht vollzog. Den Fleischfabriken ist es offenbar gelungen, den Rindermarkt unter ihre Kontrolle zu bringen und dort die Ankaufpreise zu diktieren. Die niedrigen Ankaufpreise für Schlachtvieh wurden aber kaum in Form niedrigerer Einzelhandelspreise an den Verbraucher weitergegeben.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 207 / Seite 11Die Hungerhausse von 1996 - Die USA haben schon öfters mal heiße Sommer erlebt. Und auch Jahre, in denen das Wetter im Frühjahr für späte Aussaat sorgte. Eines aber haben sie nie erlebt, nämlich beides auf einmal im Ausmaß eines Jahres. Es gibt in der US-Agrargeschichte kein einziges Jahr, das irgendwelche Parallelen zu 1995 ausweisen würde.
 
FundamentalanalyseAluminium
Heft 207 / Seite 14Wird Aluminium knapp? - Mitte Juli begann sich die Aufmerksamkeit des Metallhandel Aluminium zuzuwenden, als gleich mehrere potentiell preistreibende Entwicklungen bekannt wurden.
 
FundamentalanalyseDevisenmärkte
Heft 207 / Seite 16Niedergang einer Wirtschaftsmacht - Japan ist sein eigener Feind. Das stellte Nobelpreisträger Paul Samuelson schon Mitte der achtziger Jahre fest. Und sagte damals für Japan einen Immobiliencrash, einen Aktiencrash und als letztes den Währungscrash voraus. Und der könnte gerade begonnen haben.
 
FundamentalanalyseNickel
Heft 207 / Seite 16Wird auch Nickel knapp? - Als ob die Aluminiumknappheit nicht bereits genug wäre. Im August wartete auch der größte Nickelerzeuger der Erde - das kanadische Unternehmen Falconbridge Nickel - mit einer Knappheitsprognose für sein Metall auf.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 207 / Seite 21Brisanter Mix - Das Defizit im Kupfermarkt bleibt uns erhalten, denn schon vor einem Jahr schätzten Baissiers das Tempo, in dem brachliegende Minen reaktiviert werden können, viel zu optimistisch ein.
 
FundamentalanalyseU. S. Dollar
Heft 207 / Seite 27Mathematisch berechenbar? - Christian Rybka führt in die Theorie des Real Volatility Growth ein, die nach seinem Dafürhalten die Kursentwicklungen des amerikanischen Dollars berechenbar machen.
 
FundamentalanalyseCRB-Index
Heft 208 / Seite 16Kehrt die Inflation zurück? - In den siebziger Jahren wurden die steigenden Rohstoffpreise für die Inflation in den Industriestaaten verantwortlich gemacht. In dem Zusammenhang interessieren die Vereinigten Staaten, weil Terminmärkte in erster Linie die Gegebenheiten der USA wiederspiegeln.
 
FundamentalanalysePlatin
Heft 208 / Seite 19Was ist in Platin los? - Dem Charts sieht man es nicht an. Wohl aber sieht man es, wenn man die Kurse des Platinmarktes mit denen eines anderen Edelmetallmarktes vergleicht. Diese Preisstruktur ist nicht nur ungewöhnlich, sie ist auch ein klares Haussesignal.
 
FundamentalanalyseEdelmetalle
Heft 208 / Seite 20Was ist Geld? - Anfang September berichtete das Wall Street Journal unter der Überschrift "Zentralbanken steigern Goldverkäufe", daß die Notenbanken 1995 alles daran setzen, die Edelmetalle, insbesondere des Goldes in der Einschätzung der Investoren zu unterminieren.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 208 / Seite 24Frostwarnungen - Die Preise bewegen sich gegenwärtig im unteren Drittel ihrer über die letzten zwanzig Jahre verzeichneten Fluktuationsspanne. Viel Spielraum ist nach unten gar nicht mehr vorhanden, dafür aber erheblich nach oben. Stellen Sie sich auf Preisanstiege bis auf 670 und möglicherweise 700 ct./bus. ein.
 
FundamentalanalyseJapanischer Yen
Heft 208 / Seite 27Etappenziel erreicht - Was nun? Längerfristig ist nach einer wahrscheinlichen Erholung durchaus mit anhaltender Schwäche der japanischen Währung zu rechnen.
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 209 / Seite 18Jetzt kaufen! - Vielversprechend erscheint der März-Weizen. Augenblicklich gilt die Aufmerksamkeit des Marktes aber noch dem Dezember-Weizen. Dessen Preis ist über 500 Cents angezogen und kann sich offensichtlich oberhalb der Fünfdollarmarke halten. Dies galt den technischen Analytikern allgemein als eine Bedingung, deren Erfüllung den Kauf weiterer Kontrakte anzeigte.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 209 / Seite 24Steht ein heißer Winter bevor? - Rein subjektiv neigen wir eher dazu, für das restliche Jahr eher sinkende Preise zu erwarten, nicht zuletzt deswegen, weil die Marktteilnehmer zur Rechtfertigung von Preisanstiegen nun vage und gewagte Gerüchte auswalzen, statt sich an Fakten zu halten. Obwohl letztere im Kupfermarkt immer mit einigen Wochen Verspätung kommen, zeichnen sie jedoch ein klares Bild derjenigen Trends von Angebot und Nachfrage, denen sich auch Kupfer nicht wird entziehen können.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 209 / Seite 27Herbstliche Knappheit - Viele von uns Nichtagrariern sehen den Rindermarkt möglicherweise mit anderen Augen als es die Rinderzüchter selbst tun, und dabei vergißt man leicht, daß Rinderzüchter auf ein zeitweiliges Überangebot auf eine andere Weise reagieren als es beispielsweise ein Kupfererzeuger tun würde.
 
FundamentalanalysePfund Sterling
Heft 210 / Seite 16Ist das Pfund zu schwer? - Das britische Pfund machte im November keinen guten Eindruck. Schon seit Monaten hat die britische Währung gegenüber den anderen Eurowährungen an Boden verloren.
 
FundamentalanalyseOrangensaft
Heft 210 / Seite 18Auf dem Weg nach 150? - Die Verbrauchernachfrage für Orangensaft verläuft in den USA laut Florida Citrus Commission in 1995 auf Rekordniveau. Dies erscheint vor dem Hintergrund einer gegenüber dem Vorjahr reduzierten Produktionserwartung des US-Landwirtschaftsministeriums für die Saison 1995/96 recht vielversprechend.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 210 / Seite 20Warum nicht höher? - Die Sojabohnen sind von ihrem Hoch der letzten sechs Jahre nur noch 50 Cents je Bushel entfernt. Da erhebt sich die Frage, warum vor dem Hintergrund einer absehbaren Knappheit des Weltgetreidemarktes die Preise dieses Marktes nicht längst schon weitaus höher notieren?
 
FundamentalanalyseKakao
Heft 210 / Seite 22Der Nachzügler - In der ersten Prognose für die Saison 1995/96 sagte das US-Landwirtschaftsministerium die weltweite
 
FundamentalanalyseDevisenmärkte
Heft 211 / Seite 12Auf den Dollar setzen - Einer unserer Favoriten für die ersten Monate dieses Jahres sind die Devisenmärkte, und zwar im Sinne einer Spekulation auf einen steigenden Dollarkurs.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 211 / Seite 16Fehler der Vergangenheit - Der Blick nach USA, der in den vergangenen Jahrzehnten über Auf und Ab des Goldpreises entschied, läßt kaum Aufwärtsimpulse erwarten. Dennoch ist Tatsache, daß mit dem Jahreswechsel Leben in die Edelmetalle gekommen ist. Was waren die Gründe?
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 212 / Seite 18Ein Markt explodiert - Der Winter 1995/96 hat es in sich. In den USA haben die ersten Wochen 1996 mehrer meteorologische Rekorde aufgestellt. Frostschäden an der im Boden befindlichen Winterweizensaat sind nach unserem Dafürhalten unvermeidlich.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 213 / Seite 16Im Vorfeld der nächsten Hausse - Mais und Sojabohnen zogen in den letzten Wochen auf neue Kontrakthochs an, Baumwolle drödelte weiter abwärts. Momentan denken die amerikanischen Farmer über die Feldbestellung für dieses Jahr nach. Ein wichtiges Entscheidungskriterium sind dabei die Preise der in Frage kommenden Produkte.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 213 / Seite 18Ein Blick zurück - Wieder einmal sorgte der Winter für neue Kontrakthochs in den Getreiden. Bei Mais spricht im Moment alles dafür, daß sich ein Einstieg in die Hausse noch immer als durchaus lohnend erweisen könnte.
 
FundamentalanalyseReis
Heft 213 / Seite 20Ein Markt schläft. Noch ... Neben den großen Getreiden wie Mais und Weizen wird oft übersehen, daß es daneben noch ein drittes, wichtiges Getreide, nämlich Reis, gibt. Im Moment gibt es Diskrepanzen zwischen den Kursentwicklungen dieser Getreide, doch die waren in der Vergangenheit niemals von Dauer.
 
FundamentalanalyseBlei
Heft 214 / Seite 16Die Kosten des Winters - Die arktische Kälte in diesem Winter brachte vor allem den Herstellern von Autobatterien wahre Freude. Der Nachfrageschub dieses Winters war den Autobatterienherstellern zwar hochwillkommen, aber darauf vorbereitet waren sie dennoch nicht. Auch der Bleimarkt war nicht darauf vorbereitet.
 
FundamentalanalyseSchweine
Heft 214 / Seite 18Ein neuer Wettermarkt mit Widersprüchen - Der Markt erwartete eine Zunahme des Nachzuchtbestandes, berichtet wurde dann jedoch von einem Nachlaß. Sind das nun Zeichen für Schwäche oder Stärke?
 
FundamentalanalyseMais
Heft 214 / Seite 20Reichen die Anstiege bis 500? - Mais hat Widerstandszonen durchbrochen, als ob diese überhaupt nicht vorhanden wären. Der Maismarkt ist technisch stark und läßt einiges erwarten.
 
FundamentalanalyseBenzin
Heft 215 / Seite 20Herunterschalten - Gefälle ... Jahreszeitliche Tendenzen zogen im Zusammenspiel mit den Folgen eines extrem kalten Winters die Benzinpreise in den USA steil nach oben. Jetzt ist es allerdings Zeit zum Umdenken.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 215 / Seite 22Die Weizenhausse läuft, aber sie scheint noch lange nicht an ihrem Ende angelangt zu sein. Die fundamentalen Eckdaten sprechen weiterhin für feste Getreidemärkte.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 215 / Seite 24Die physische Nachfrage nach Gold nimmt zu. Ist ein deutlicher Anstieg der Goldpreise nun unvermeidlich?
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 215 / Seite 26War es das schon? - Die Saisonalität im Kupfer stimmt. Und es hat den Anschein, als hätten die Kupferpreise gerade eben erst begonnen, den Fundamentals auch mit den Preisen zu folgen.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 216 / Seite 21Die Uhr ist abgelaufen - Einige Anbauflächen für Mais liegen in diesem Jahr brach. Die Frage ist, ob sich dies auf die Preise positiv auswirken wird oder ob man zu einem späteren Zeitpunkt noch günstiger einsteigen kann?
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 216 / Seite 24Sumitomo und die Folgen - Über 10 Jahre lang verlor die Sumitomo Bank durchschnittlich 820.000 US$ pro Tag. Unbegreiflich, aber wahr. Die Folgen hieraus und was mit dem Kupferpreis geschieht, lesen Sie hier.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 216 / Seite 28Die Strategie der Fabriken ist die Gleiche geblieben; man bietet zu wenig und jammert über die angeblich unverkäuflichen Fleischberge, die im Einzelhandel keiner haben will. Und dennoch kaufen die Fabriken Vieh.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 217 / Seite 18Der Winter 95/96 erschöpfte die amerikanischen Erdgaslager. Die Gasversorger bevorraten sich kaum für den kommenden Winter. Das unverständlicher Verhalten wird auch dann nicht verständlich, wenn man sich die Preisstruktur dieses Marktes ansieht.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 217 / Seite 2010 Dollar im Herbst? - Angesichts der Preisaktivität der letzten acht Wochen erscheint die Frage in der Überschrift ein wenig provokativ, wenn nicht gar absurd. Andererseits ist es gerade dieses Geschehen, das den Eindruck von der Überempfindlichkeit dieses Marktes gegenüber den Witterungsschwankungen vermittelt.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 217 / Seite 22Wiederholt sich 1985? - In der zweiten Juliwoche gaben die Kaffeenotierungen an der New Yorker Coffee, Sugar & Cocoa Exchange auf ein Sechsmonats-Tief nach. Die professionellen Händler an der CSCE erklärten die Entwicklung damit, daß die Gefahr eines Frostes in Brasilien schwinde. Wenn die Plantagen den 15ten Juli erreichen, so hieß es, sei die Gefahr eines Killerfrostes recht gering und werde täglich geringer ...
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 218 / Seite 24Lustvoller Septemer? - In den letzten zwanzig Jahren waren die September im Terminmartk für Sojabohnen regelmäßig recht uninteressant. Nur dreimal geschah es, daß im Verlauf eines Septembers der Notierungsverlauf den Höchstpreis der vorangehenden drei Monate überbot. Aber wann immer dies geschah, wurde es anschließend spannend.
 
FundamentalanalyseBauholz
Heft 218 / Seite 26Angesprungen - „Die Hypothekenzinsen sind niedrig, niedriger werden sie nicht mehr werden“. Das erzählten die Banken dem Publikum bei fast jeder Leitzinssenkung in den USA. Mit dem Ergebnis, daß jeder diese Behauptung zwar gern hörte, sie aber nicht glaubte ...
 
FundamentalanalyseSchweine
Heft 218 / Seite 28Wie hoch steigen Schweine? - Als wir vor einem Jahr das erste Mal die langfristigen Perspektiven der Getreidemärkte unter dem Schlagwort Hungerhausse von 1996 beleuchteten, da überlegten wir auch, wie sich steigende Maispreise auf die Notierungen an den Fleischmärkten auswirken würden. Mittlerweile ist man nicht mehr auf Vermutungen angewiesen.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 219 / Seite 24Langfristchance für Baissiers - Wenn die Ernte naht, sinken im allgemeinen die Preise. Der Begriff Erntedruck faßt dies im Terminmarktjargon knapp und prägnant zusammen.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 220 / Seite 25Knappheit am US-Markt - In den Lagern der Coffee, Sugar & Cocoa Exchange beliefen sich die Bestände zum 1. November auf 804 Sack, aber diese Menge reicht gerade einmal aus, um drei Kontrakte zu beliefern.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 220 / Seite 27USDA-Prognose und Realität - Legt man die Exportprognosen des USDAs an die bisherigen Buchungen an, so liegen vom Marktjahr 1996/97 noch rund acht Zehntel vor uns, doch im Saldo hat der Sojakomplex bereits die Hälfte seines Exportsolls erfüllt.
 
FundamentalanalyseHeizöl
Heft 220 / Seite 30Wie wird der Winter? - Die wöchentlichen Bestandsberichte für die USA werden unzuverlässiger. Ein kleines Beispiel mag dies erhellen: In der Woche zum 1. November gaben die amerikanischen Rohölimporte um 1,5 Mio. Tagesbarrel gegenüber der vorherigen Woche nach; die niedrigen Einfuhren jener Woche fanden in den Bestandsmitteilungen jedoch keinen Niederschlag.
 
FundamentalanalyseWas bringt 1997?
Heft 221 / Seite 201996 ist Geschichte, das Jahr 1997 ist bei Niederschrift nicht einmal drei Wochen alt. Dies mag ein guter Zeitpunkt dafür sein, einen Blick zurück zu werfen, und zu sehen, ob die Trends des vergangenen Jahres uns ein paar Hinweise dafür liefern, was wir über die kommenden elf Monate zu erwarten haben.
 
FundamentalanalysePetrokomplex
Heft 221 / Seite 25Die Langfrist-Hausse - Bei wachsendem Bedarf und sinkender Verläßlichkeit der Angebote will es scheinen, als ob die Preise des Petroleumkomplex eine Bewegung in Richtung eines höheren Preisbereichs angetreten haben, der diesen Gegebenheiten besser Rechnung trägt als der Fluktuationsbereich der vergangenen zehn Jahre.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 221 / Seite 27Wie jeder andere Markt auch weist Kupfer jahreszeitliche Tendenzen aus. Diese Saisonalitäten indizieren für Profitchancen im Februar.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 222 / Seite 21Pünktlich nach Fahrplan - wie vor 13 Jahren? - 1982/83 ist in der Vergangenheit hinsichtlich Verhältnis und Preisen die einzige mit 1996/97 vergleichbare Saison. Es ist kaum ein Grund dafür erkennbar, weshalb Sojabohnen im weiteren Monats- und Jahresverlauf nicht auch dem vor 13 Jahren vorgezeichneten Pfad folgen sollten.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 222 / Seite 24In ETM 220 empfahlen wir Kaffee zum Kauf. Damals notierte Mai-Kaffee im Bereich um die 105 Cents. Nachdem Mai-Kaffee aber an der Marke von 175 Cents kratzt, ist es nun Zeit, den Markt erneut zu beleuchten. Während 105-Cents-Kaffee eindeutig knapp war, ist die Frage nun, ob auch 175-Cents-Kaffee knapp ist.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 223 / Seite 21Abwärtspotential bald ausgereizt - Im Spätsommer warnten wir vor den Konsequenzen der viel zu niedrigen Erdgasbevorratung in den USA und meinten, dies werde später im Jahr zu einem atemberaubenden Feuerwerk in den Preisen führen. Die Marktteilnehmer scherten sich bis weit in den Herbst keinen Deut um die fahrlässige Bevorratung der Gasversorger.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 223 / Seite 23Anfang Februar durchlief Gold ein 39monatiges Tief. Wir messen dem Tief eine langfristige Bedeutung bei und vermuten, daß wir auf absehbare Zeit derart niedrige Goldpreise nicht wiedersehen werden. In den ersten Wochen dieses Jahres 1997 hat Gold grob 30 Dollars verloren; gegenüber dem im Januar 1996 verzeichneten Hoch sind es rund 80. Für den schwachen Verlauf im letzten Jahr machen Beobachter Goldverkäufe der Zentralbanken verantwortlich. Schaut man allerdings auf die 1996 verkauften Mengen, die erst jetzt nach und nach bekannt werden, so muß die Reaktion der Goldpreisentwicklung hierauf optimistisch stimmen.
 
FundamentalanalyseBauholz
Heft 223 / Seite 26Die Überschwemmungen des Ohio Valleys in den USA dürften wahrscheinlich auch in Deutschaldn aus den Abendnachrichten des Fernsehens bekannt sein. Sieben Bundesstaaten der USA sind zu Katastrophengebieten erklärt worden. Die Überschwemmungen sind auch im Preisverlauf des Holzmarktes zu erkennen.
 
FundamentalanalyseKakao
Heft 223 / Seite 27Nachdem Kakao am 23. Januar ein erstes Tief durchlief und sich dann kurz erholte, sanken die Preise im Februar noch einmal unter das Januar.Tief ab. Die Schwäche des Februars kam überraschend, denn schon in den ersten Februartagen liefen zum Kakaomarkt Meldungen über den Ticker, die eher steigende als fallende Preise hätten erwarten lassen sollen.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 224 / Seite 27Taiwan und die Folgen - Im Januar veröffentlichte das US-Landwirtschaftsministerium die Zählung des Schweinebestandes im Lande, wie er sich per Stichtag 1. Dezember 1996 darstellte. Der Tierbestand lag um 3 % unter Vorjahr; im Markt hatte man sich allgemein auf einen um 2 % bis 3 % über Vorjahr liegenden Bestand eingestellt. Der Bericht wich gegenüber den Erwartungen um minus 5 % ab. Insofern hätte er einen kräftigen Hausseimpuls setzen sollen.
 
FundamentalanalyseDeutsche Mark
Heft 224 / Seite 29Wie 1933??? - Die in ETM 222 angekündigte Korrektur für die Dollarkursentwicklung scheint beendet. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen fördern langfristig einen anziehenden Dollarkurs; dies bedeutet für die Devisenterminmärkte also sinkende Notierungen für D-Mark, Schweizerfranken, Yen, etc.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 225 / Seite 21Als wir bei den Vorbereitungen für diese Ausgabe die wöchentlichen Chartdarstellungen durchsahen, fiel uns auf, was auch Ihnen bei einem Blick in diese Charts auffallen wird. Nämlich, daß Gold in den neunziger Jahren im zweiten Quartal eines jeden Jahres zu Anstiegen ansetzte.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 225 / Seite 22Kaum Chancen für Hausse - Ist ein Spread zwischen Juli- und Novemberbohnen wirklich ein geeignetes Argument für die Erwartung einer Hausse? Wir hatten uns mit diesem Spread schon lange nicht mehr beschäftigt und waren deshalb neugierig, ob die Behauptung fester Juli-November-Spread = Hausse so wirklich stimmt.
 
FundamentalanalysePlatinmetalle
Heft 225 / Seite 25Tauziehen in Rußland - Wer hat in Rußland derzeit das Sagen, wenn es um Exporte von Platin und Palladium geht? Am 7. Mai teilte die russische Exportagentur Almaz mit, sie „glaube“, ein staatliches Monopol für die Platinmetallexporte 1997 zugesprochen zu bekommen.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 225 / Seite 27Kontrasaisonal in 1997? - Zieht das Kupfer bis Ende Mai wieder an, so dürften die Sommermonate mit einem wahren Preisfeuerwerk aufwarten. Es geschieht relativ selten, daß sich Kupfer der sommerlichen Schwächetendenz entziehen kann. Wenn dies geschieht, so geschieht es regelmäßig mit Macht.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 226 / Seite 21Spiel mit dem Feuer - Der Terminmarkt für Erdgas gilt allgemein als Spekulation für die Wintermonate, doch auch im Sommer kann dieser Markt heiß werden, denn in den Sommermonaten müssen die Gasversorger in den USA die Lager füllen, um für den Winter gewappnet zu sein. Der winterliche Erdgasbedarf kann nämlich aus der laufenden Produktion nicht gedeckt werden. Im vergangenen Jahr ließen sich die Gasversorger mit dem Füllen ihrer unterirdischen Lager unglaublich viel Zeit. Etwa zu dieser Zeit in 1996 warnten wir davor, daß die Auffüllung unzureichend sei. Aus uns immer noch nicht begreifbaren Gründen reagierten die Marktteilnehmer auf die gefährliche Entwicklung jedoch erst, als die Versorger längst die Schluderei des Sommers aufgeholt hatten.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 226 / Seite 23Fällt die Weltproduktion El Nino zum Opfer? - Die letzte Schwächephase des Zuckermarktes ging Anfang Dezember 1966 zu Ende, und seither zogen die Zuckerpreise auf unregelmäßigem Pfad nach oben. Schaut man dabei auf die Preisentwicklungen des Juni, so fällt der unterschiedliche Preisverlauf von Oktober-97- und März-98-Zucker auf. Während Oktoberzucker seit Mitte Juni eine leichte Abwärtstendenz ausweist, sticht beim März-Zucker die Aufwärtstendenz ins Auge. Woran könnte es, daß diese beiden Liefertermine eigene Wege gehen?
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 226 / Seite 28Talfahrt schon beendet? - Welch ein verrückter Markt! Einen Dollar runter und dann wieder einen Dollar rauf. Und das alles in weniger als zwei Wochen. Macht das Sinn? In nur zwei Wochen können sich die Orientierungsmarken des Marktes doch nicht derart gewaltig verändert haben? Haben sie auch nicht, und man ist geneigt, den Tradern im Sojaterminmarkt einen Anfall von Schizophrenie zu unterstellen. Oder war es Preisfindung nach der Scheuklappen-Methode?
 
FundamentalanalyseOrangensaft
Heft 228 / Seite 18Im Juni und Juli schien es, als ob die Baisse in Orangensaft zu Ende ginge. Aus Richtung der Fundamentals war und ist bis zum Oktober dieses Jahres nicht mit neuen, soliden Zahlen zu rechnen. Erst in diesem Monat wartet nämlich das amerikanische Landwirtschaftsministerium mit einer Prognose zur Orangenproduktion auf.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 228 / Seite 20Im Rindermarkt hatte sich gerade Optimismus breit gemacht, als das USDA allen Illusionen mit dem Mastrinderbericht für August ein jähes Ende bereitete. Der Optimismus ergab sich daraus, daß nach anfänglicher Schwäche die Preise für Schlachtvieh ebenso anzogen wie die Umsätze an den Kassamärkten. Allgemein schien im Sommer mit den Preisen auch der Optimismus zu steigen. Im Juli schien dieser Optimismus auch die Rindrzüchter erfaßt zu haben.
 
FundamentalanalyseSojakomplex
Heft 228 / Seite 22Explosive Chancen bei Sojaöl - Bei Niederschrift dieser Betrachtung liegen die Septemberschätzungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums zu Angebot und Nachfrage noch nicht vor. Die Augustschätzungen haben bei Mais zu einiger Aufregung in den Getreidemärkten geführt, weil einige der vom USDA vorgenommenen Abwärtsbewegungen völlig unverständlich sind. Die in den Annahmen teilweise absurd anmutenden Zahlen zu Mais warfen die Frage nach der allgemeinen Zuverlässigkeit von Augustschätzungen bei Sojabohnen auf.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 229 / Seite 18Heizen mit El Nino? - Die Preise für Erdgas schnellten Ende September drastisch nach oben, wobei für die nahen Liefermonate Höchstpreise erreicht wurden. Das Wall Street Journal zitierte einen Händler dahingehend, daß es für die scharfen Preisanstiege keinen fundamentalen Grund gegeben habe, und daß die Entwicklung daher für viele Händler als Schock kam. Fundamental unberechtigt? Wir sind da ein wenig anderer Ansicht.
 
FundamentalanalyseSojakomplex
Heft 229 / Seite 22Antizipatorische Haussen - Verblüffend und überraschend war in der ersten Oktoberhälfte das Geschehen in den Getreidemärkten, und hier insbesondere dasjenige im Sojakomplex. Wir befinden uns bei der Niederschrift mitten in der laufenden Ernte der USA. Solch dramatischen Preisanstiege, wie die in der ersten Oktoberhälfte erlebten, sind für die Erntezeit völlig untypisch.
 
FundamentalanalyseEdelmetalle
Heft 229 / Seite 25Neuer Goldstandard - Ende September wurde bekannt, daß mehrere Zentralbanken das Ausleihen von Gold an Erzeuger eingestellt haben. Andere haben die hierfür geforderten Zinsen verdoppelt, so daß sich ein Ausleihen für Erzeuger nicht mehr rechnet.
 
FundamentalanalyseJunioraktien und die Commodity-Ära
Heft 229 / Seite 28Es sind nicht nur die Futures und Optionen, die sich für Spekulationen auf Trends in den Warenmärkten nutzen lassen. Auch die volatilen Rohstoffaktien bieten Möglichkeiten zu Spekulationen auf die Preisentwicklung bei Metallen und Energie. An dieser Stelle stellen wir Ihnen ausnahmsweise, da der Aktienmarkt in der Regel nicht unser Beschäftigungsgebiet ist, zwei Anlagestrategien für Explorations- und Rohstoffaktien vor.
 
FundamentalanalyseRohöl
Heft 230 / Seite 21Irakisches Wintertheater - Nach einem recht ruhigen dritten Quartal zogen die Rohölpreise Ende September kräftig an, als sich zwischen den USA und dem Irak neue Spannungen ergaben. Die Winterspielzeit 1997/98 des Saddamschen Kasperle-Theaters eröffnete der irakische Diktator damit, daß er sämtlichen UN-Inspektoren mit amerikanischer Staatsbürgerschft das Betreten irakischer Militäreinrichtungen untersagte und die Amerikaner aus dem Lande wies. Auch verbot er amerikanischen Flugzeugen, den Irak zu überfliegen, und er drohte, die U2s abzuschießen.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 230 / Seite 25In den ersten Novembertagen verzeichneten fast alle Terminkontrakte des Zuckermarktes neue Kontrakthöchstpreiese. Hierfür sorgten neben den notorischen Produktionsproblemen Kubas auch die in Rußland bei der Rübenernte verzeichneten Verzögerungen. Der förmliche Aufwärtssprung in den Zuckernotierungen zeigte außerdem recht klar, welche Folgen sich die Händler von der Wirtschaftskrise in Asien für ihren Markt erwarten: Keine bis sehr gute.
 
FundamentalanalyseEl Niño und die Asienkrise
Heft 231 / Seite 17Schauen wir nach 1997 zurück, so unterschied sich das Jahr ganz erheblich von 1996. Mit all den Veränderungen, die derzeit in der Welt vor sich gehen, ist leicht absehbar, daß sich auch 1998 ganz erheblich von 1997 unterschieden wird.
 
FundamentalanalyseSilber
Heft 232 / Seite 16Warren Buffet´s Ritterschlag - Die Aktivitäten eines der erfolgreichsten Investoren erhoben das industrielle Hinterhofmetall Silber wieder in den Rang eines Edel- und Investment-Metalles.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 232 / Seite 18Wie lange werden sich UNO und USA noch von Saddam Hussein vorgeführen lassen? In den USA wachsen Bill Clintons Probleme, Ein Patentrezept der Politik ist, innenpolitische Schwierigkeiten über die Außenpolitik zu lösen.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 232 / Seite 21Rettet El Nino die Preise? - Im Januar überraschte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) die Börsenwelt und damit auch die Spekulanten mit zwei wichtigen Berichten.
 
FundamentalanalyseDer VOLAX-Future - The New Commodity
Heft 232 / Seite 35Am 19. Januar 1998 führt die Deutsche Terminbörse ein neues Finanzprodukt ein: den Terminkontrakt auf die implizite Volatilität der Dax-Optionen, kurz Volax genannt. In dieser Ausgabe wollen wir uns das als bahnbrechend angekündigte Konzept wie auch eines der Anwendungsgebiete näher anschauen.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 233 / Seite 14Silberstreif am Horizont - Der Verstand sagt, daß Silber und Sojabohnen außer dem S als Anfangsbuchstaben keine Gemeinsamkeiten haben sollten, und daß die, die auf eine Abhängigkeit der Sojabohnen von Silber setzen, viel Geld verlieren werden.
 
FundamentalanalyseDeutsche Mark
Heft 233 / Seite 17D-Mark vor dem Kollaps ? - Auf den Charts für die Deutsche Mark haben die letzten Wochen ein Muster hinterlassen, das in anderen Märkten nie etwas Gutes verhieß. Ein Markt, der so lange in der Nähe seines letzten Tiefs herumkrebst, wie es die Deutsche Mark tat, weist damit Schwäche aus.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 233 / Seite 19Kommt die El Nino Dürre? - Menschliche Natur scheint kalkulierbarer als die Märkte selbst zu sein. Die wesentlichen Triebkräfte für das Verhalten in den Märkten sind Gier, Hoffnung und Angst. Gier war es, die die Preisentwicklung bis etwa Ende November beherrschte; seither ist Hoffnung das wesentliche Element der Preisfindung in den Getreiden.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 233 / Seite 21Es gibt Faustregeln in den Terminmärkten, wonach bestimmte Monate in bestimmten Märkten für bestimmte Positionen einem finanziellen Kamikaze gleichkommen. Der März ist für Baissepositionen in Kupfer ein solcher Kamikaze.Monat.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 234 / Seite 14Die Verwendung der Worte Eupherie und Gold im gleichen Satz hat man schon lange nicht mehr erlebt. Bis jetzt. Nachdem Goldfutures in diesem Jahr 12% gegenüber den vor drei Monaten verzeichneten Langzeittiefs gestiegen sind, stellt man eine gehörige Portion Eupherie fest ...
 
FundamentalanalysePalladium
Heft 234 / Seite 17Bescherung im Juni - In jedem Erwachsenen steckt aber ein Rest von Kind, und vielleicht war es gerade der im Lauf der Jahre verlorengegangene Reiz der Weihnachtszeit, der uns dazu brachte, uns mit den Terminmärkten zu befassen. Denn machen wir uns nichts vor: Es waren die Geschenke, die uns an Weihnachten reizten, und nicht die Lieder.
 
FundamentalanalyseDollar und Pfund
Heft 235 / Seite 14Vor dem Absturz ? - In den letzten Jahren kannten Dollar und Pfund beinahe nur eine Richtung: nach oben. Jetzt aber ergeben sich Indizien, die dafür sprechen, daß diese Zeit vorbei ist. Wir untersuchen aus technischer Sicht, ob wirklich die Möglichkeit gegeben ist, hier mit Shortpositionen Gewinne zu machen.
 
FundamentalanalyseSojaöl
Heft 235 / Seite 20Selbst bei Irrtum Treffer - ... irren wir uns, so wird die Hausse von Katastrophenphantasien gezogen. Phantasiegezogene Haussen führen schnelle Anstiege mit sich, schöpfen aber das Potential deshalb nie voll aus, weil die zu schnell steigenden Preise die Nachfrage vorzeitig dämpfen. In diesem Falle sollte der Spätsommer bereits ein frühes Hoch in den Preisen auswerfen.
 
FundamentalanalyseBenzin
Heft 235 / Seite 241998 ist in vieler Hinsicht ein ungewöhnliches Jahr. Bei 98% Auslastung der Produktionskapazitäten werden in den kommenden Wochen nicht die Rohölangebote das Benzinangebot bestimmen, sondern es sind die schon jetzt bei Vollast fahrenden Raffinerien.
 
FundamentalanalyseRohöl
Heft 236 / Seite 14Der Irak hatte an den Kürzungsvereinbarungen des März und des Juni nicht teil, und er wird von diesen auch nicht betroffen werden. Er könnte mit seinem „humanitären“ Ölexperten alle Drosselungen der OPEC zunichte machen. In der zweiten Junihälfte punpte der Irak im Tagesdurchschnitt 2,4 Mio. Barrel in den Export; dies sind eine Million Tagesbarrel mehr als allgemein angenommen wurde.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 236 / Seite 18Die erste Konsequenz einer verminderten Zucht ist jedoch ein zunächst steigendes Angebot an den Märkten, da nun neben den Tieren aus der laufenden Produktion auch vermehrt solche Tiere zur Schlachtbank geführt werden, die vorher für die Nachzucht zurückgehalten wurden.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 236 / Seite 21„Sell in May“, und dann? - Obgleich eine landläufige Börsenweisheit bei Kupfer im Mai zu Verkäufen und Leerverkäufen rät, die dann den Sommer über aufrecht erhalten werden sollen, raten die momentanen fundamentalen Gegebenheiten eher zur Vorsicht beim Umgang mit der „Sell in May“-Strategie.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 237 / Seite 14Bullisch in den Herbst - Im Herbst und Winter müssen Fleischrinder in Ställen gehalten werden. Mangeld Auslauf setzen die Tiere dann in der kalten Jahreszeit schneller Fett an als in der warmen Jahreszeit; zuviel Fett bedeutet jedoch regelmäßig einen Preisabschlag bei der Vermarktung. Das Ende für den Trend zu stetig höheren Schlachtgewichten ist also absehbar.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 237 / Seite 18Angst macht sich breit unter Amerikas Landwirten. Forderungen werden lauter, das Ganze könne so nicht weitergehen, die „Regierung müsse etwas unternehmen.“ Aber warum sollte die US-Regierung die Landwirtschaft mit Steuermitteln aus einer Misere heraushauen, die sie selbst verschuldete? Vor einigen Monaten konnten die Farmer über sieben Dollar für Sojabohnen und fast drei für Mais erzielen. „Einem Mann der verpaßten Chancen ...“, sagt ein Sprichwort, „... können selbst die Götter nicht helfen.“ Warum sollten es die Halbgötter in Washington versuchen?
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 238 / Seite 14Zucker auf fünf Pfennig? - 1997 zogen die Preise kontinuierlich an; damals rechneten die Trader damit, daß El Nino zu Dürren in den Anbauzonen des Zuckerrohrs auf der südlichen Halbkugel führen werde, mithin zu einem Defizit und zu Preisen zwischen 15 und 20 Cents in diesem Jahr. Dann allerdings zeigte sich, daß die erhofften Produktionseinbußen sich nicht einstellten.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 239 / Seite 14Würde Baumwolle nur nach den Perspektiven für die US-Ernte dieses Jahres gehandelt, so wären die Preise sehr viel höher, denn die US-Ernte 1998 ist die geringste seit über 13 Jahren. Doch Baumwolle handelt nicht im Vakuum, sondern unterliegt an den Weltmärkten einer ganzen Reihe von Faktoren, von denen derzeit kein einziger hausseträchtig ist.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 239 / Seite 18Rettung durch den Yen? - Asien und hier insbesondere Japan waren in den letzten Jahren die wichtigsten Nachfrager für amerikanische Getreide, insbesondere von Mais und Sojabohnen. Es versteht sich beinahe von selbst, daß die Wirtschaftskraft dieser Lnder und der Wechselkurs ihrer Währungen zum Dollar wichtige Determinanten für deren Nachfrage sind.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 239 / Seite 22Wie rechnet das USDA? - Folgt man den Berichten des USDA, dann klingt oberflächlich gesehen alles ganz logisch: Die Preisschwäche war eine Folge davon, daß zu viele Rinder geschlachtet wurden und daß zuviel Rindfleisch produziert wurde; mehr als in den Supermärkten abgesetzt werden konnte. Richtig? Falsch! Tatsächlich gaben die Schlachtungen nach, und die amerikanische Rindfleischproduktion sank um rund 11 Millionen Pfund.
 
FundamentalanalyseKakao
Heft 240 / Seite 16Kakao zählt nicht zu den Grundnahrungsmitteln. Anders als beispielsweise Weizen oder Zucker, die sowohl in Boomzeiten wie auch in der Rezession nachgefragt oder verbraucht werden, spürt der Kakaomarkt eine Wirtschaftskrise unmittelbar, indem die Nachfrage nachgibt.
 
FundamentalanalyseSchweine
Heft 240 / Seite 18Russisches Roulette - Mit diesem Markt befaßten wir uns zuletzt in ETM 236. Die wesentlichen Schlußfolgerungen jener Betrachtung waren ein Verfall der Preise auf Niveaus unterhalb von 47 Cents je Pfund, und daß „die Notierungen ... im August oder September drastisch fallen“ würden.
 
FundamentalanalyseSilber
Heft 240 / Seite 21Grundlose Hausse? - Es wäre schwierig, für Silber ein Hausseszenario anhand der traditionellen Maßstäbe von Angebot und Nachfrage zu entwickeln, denn sucht man in der Vergangenheit nach Preisanstiegen, die allein auf Verschiebungen in der Fundamentalbilanz zurückgeführt werden können, so sucht man wohl vergeblich.
 
FundamentalanalysePlatin
Heft 240 / Seite 24Die Kommerziellen kaufen - Rußland sagte zu, im November und Dezember alle bisher nicht erfüllten Lieferzusagen für Platin wettzumachen. Also handelten die Marktteilnehmer nach der Devise, daß es keinen Sinn mache, im Advent eines auf den Markt zurollenden Angebots die Preise nach oben zu bieten.
 
FundamentalanalyseAgrar-Terminmärkte USA
Heft 241 / Seite 17Schauen wir auf 1998 zurück, so ist es ein Jahr, das viele so nicht erwartet hatten. Die weltweite Deflation drückte auch und insbesondere die Agrarpreise nach unten. Mais minus 28%, Weizen minus 26%, Sojabohnen minus 20%, Schweine gar unglaubliche minus 68%. Was bringt 1999?
 
FundamentalanalyseBenzin und Heizöl
Heft 241 / Seite 21Im Winter 1998/99 befinden sich die Bestandsentwicklungen von Heizöl und Benzin auf Kollisionskurs. Entweder wird die Benzinproduktion wegen fehlender Tankkapazität gedrosselt werden, oder die Raffinerien bauen ihre Heizölbestände forciert über den Preis ab.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 241 / Seite 24Märzkupfer absolvierte sein Kontrakttief mit 63,70. Legt man unter den Tiefs seit den sechziger Jahren eine Linie an, so läuft diese Linie im Januar 1999 genau durch jene 63,70. Nachdem die Stützung selbst in der Kupferdepression der achtziger Jahre nicht unterboten wurde, ist kein Grund einzusehen, warum sie diesmal unerboten werden sollte.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 242 / Seite 14Die Versuchung - Eine empirische, statistische Gewinnwahrscheinlichkeit von 9 zu 1, und in sieben dieser neun Fälle mit einem Gewinn von jeweils mehr als 5.000 Dollar je Kontrakt. Einer solchen Versuchung können wir nicht widerstehen, und deshalb ... Doch lesen Sie selbst.
 
FundamentalanalysePalladium
Heft 242 / Seite 18Wenn Abnehmer bereit sind, den Erzeugern einen Mindestpreis zu garantieren ohne selbst eine Höchstpreisgarantie zu erhalten, sie sich also bereit erklären, in der Zukunft wirklich jeden Preis zu zahlen, so läßt dies nur eine einzige Schlußfolgerung zu: Erzeuger wie Verarbeiter wissen, daß der Markt auf ein extremes Defizit zusteuert.
 
FundamentalanalyseSilber
Heft 243 / Seite 18Buffet oder Knappheit ? - Silber nach den Fundamentals beurteilen zu wollen, kann nicht überzeugen, weil mehr als 70 % des neu produzierten Metalls ein Abfallprodukt der Blei-, Zink- und Kupferproduktion ist. Deshalb spielt der Silberpreis für die Höhe der Produktion keine Rolle.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 243 / Seite 20Wann erwacht dieser Markt ? - Gegenüber allen wichtigen Währungen hat der Dollar 1999 kräftig zugelegt. Während der Dollarindex um mehr als 500 Basispunkte nach oben schoß, tat sich in Gold gar nicht viel. Dies ist ein Indiz für Stärke, weil in diesem Jahrzehnt eine inverse Wechselbeziehung zwischen den beiden bestand. Dollarstärke bedeutet Goldschwäche.
 
FundamentalanalyseRohöl
Heft 243 / Seite 24Drosseln die Erzeuger ? - Was wird die OPEC-Sitzung vom 23. März hervorbringen ? Hat die Not der niedrigen Preise den Erzeugerländern die Notwendigkeit einer vorübergehend schmerzhaften Drosselung endlich verdeutlicht ? Das wäre zu vermuten, was aber auch schon 1998 zu vermuten gewesen.
 
FundamentalanalyseDollar und Pfund
Heft 244 / Seite 14Broadening Top vs. Big Mac - Bereits in der letzten Ausgabe des Terminmarkt Magazin´s haben wir darauf hingewiesen, daß die Hausse in Dollar und Pfund, trotz der inzwischen einige Monate andauernden Rallye, noch nicht vorbei sein dürfte. Im Gegenteil, die damals aktuelle Konsolidierung bot nochmals ein ermäßigtes Einstiegsniveau. Dies fand in den letzten Wochen eine Bestätigung. Die Kurse konnten weiter nach oben gehen. Jetzt stellt sich die Frage, wie lange dies noch andauern kann.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 244 / Seite 16Legt man die Erwartungen des US-Landwirtschaftsministeriums zur Preisentwicklung bei Schlachtschweinen auf die Notierungen für die Lean Hog Futures um, so werden sich die Notierungen bis zum Herbst bis in den Bereich zwischen 65 und 70 Cents, bis zum Spätsommer 2000 aber bis an die Marke von 80 Cents je Pfund heranarbeiten.
 
FundamentalanalyseMais
Heft 244 / Seite 23Die Maispreise sind so niedrig, daß durchaus die Möglichkeit besteht, daß zusätzliche Flächen unbestellt bleiben, damit die durch Saatgut, Dünger etc. entstehenden Kosten die Betriebsverkuste nicht unnötig vergrößern.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 244 / Seite 26Wie lange kann die Politik den Goldpreis manipulieren ? In dieser Frage sind die Analytiker unterschiedlicher Ansicht. Nach Ansicht der einen hat der Rückschlag das Vertrauen in Gold derart erschüttert, daß es lange dauern werde, bis 300 Dollar von den Preisen wieder erreicht werden.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 244 / Seite 28Der Rußlandfaktor - Seit dem Jahreswechsel steht der Zuckermarkt unter Druck. Während einige Beobachter von einem regelrechten Kollaps sprechen, sehen andere darin lediglich das letzte Glied einer ausgedehneten Baisse, nach deren Abschluß die Preise langfristig wieder nach oben streben werden.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 245 / Seite 17Mais und Sojabohnen werden im Juni auf neue Tiefs sinken, wobei zu erwarten ist, daß nach unten überzogen wird. Die Tiefs könnten schon in zweiten Monatshälfte auftauchen. Die anschließnede Phase der alljährlichen Wetterunsicherheit sollte Preisanstiege bringen. Die werden zwar kurzlebig sein, aber lohnend.
 
FundamentalanalyseKakao
Heft 245 / Seite 21Vier Jahre Defizit - Unter dem Strich sind die Langfristperspektiven trübe. Das waren sie allerdings auch während der letzten Preisanstiege. Dies könnte eine beginnende Stärke signalisieren. Dafür spricht auch, daß die Anstiege von Käufern der Kommerziellen herrührten.
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 245 / Seite 42Wenn der Weizen blüht - Man sollte eigentlich denken, daß Weizen eben Weizen und es daher ziemlich egal ist, an welcher Börse man auf die Marktpreisentwicklung spekuliert, erweist sich dieser Verdacht bei näherem Hinsehen als ein Trugschluß. Kaum eine Ware wird an so vielen Terminbörsen gehandelt wie Weizen. In den USA sind es drei Börsen, die Kontrakte anbieten, und auch in Europa gibt es derer drei mit der LCE, der MATIF und der jungen WTB Hannover. Wir wollen uns in diesem Artikel mit dem Kontrakt der letztgenannten beschäftigen.
 
FundamentalanalyseDollar vs. Euro
Heft 246 / Seite 141:1 ? oder .... Wie lange dauert das Martyium noch ? - Als der Euro zum Jahreswechsel eingeführt wurde, kannte er nur eine Richtung - nach unten. Die vielen Vorschußlorbeeren als die zweite feste Fluchtwährung konnte er in keiner Weise erfüllen. Zwischenzeitlich notiert er sogar in der 1:1 Parität.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 246 / Seite 18Eine Hausse im Anlauf ? - Als die Preise unter die Kosten abtauchten, da war klar, daß die Erzeuger früher oder später mit Einschränkungen der Produktion und Betriebsstilllegungen antworten würden. Im Markt rechnete man mit dem „Später“, denn zu gut war die Erfahrung der achtziger Jahre in Erinnerung.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 246 / Seite 22Crash bei Schweinen - Im Winter 1998/99 sprachen die Märkte von einer Nahrungsmittelhilfe für Rußland. Im März meldete das USDA, daß die Nahrungsmittelhilfe für Rußland auch Schweinefleisch einschließen werde. Es ist Juli und es ist noch kein einziges Pfund Schweinefleisch aus den USA in Richtung Rußland versandt worden.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 247 / Seite 20Britische Gnadenstoß ? - Wann immer ein Markt mit Demagogie statt mit Argumenten beschrieben wird, stimmt uns die auf solche Weise zum Ausdruck gebrachte Wertung skeptisch. Seitdem die Bank von England am 7. Mai dieses Jahres eine Serie monatlicher Auktionen von Gold aus dem britischen Staatsschatz ankündigte, finden sich in den Bewertungen des Goldmarktes kaum noch hoffnungsvolle Töne.
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 247 / Seite 24Hausse voraus !!! - Weizen durchlief in diesem Jahrhundert vor der 1998 beendeten Baisse nur zwei weitere Baissen vergleichbaren Kalibers; sie endeten 1938 und 1968. Der Verdacht einer 30-Jahres-Zyklik liegt nahe. Es ist faszinierend, wie das 1998 auf den Kassacharts hinterlassene Muster recht genau den Vorgaben von 1968 folgte.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 248 / Seite 21Das ungewöhnliche Wetter dieses Jahres hinterließ in den Kaffeepreisen deutliche Spuren. Im Mai schossen die Notierungen in der Pfingstwoche förmlich nach oben. Der einzige Grund was das Nahen des Pfingstfestes.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 248 / Seite 24Mit Saisonalitäten Geld verdienen - Die USA erlebten 1999 eine der schwersten Dürren dieses Jahrhunderts. Dies zeigt sich in den Ernteschätzungen des US-Landwirtschaftsministeriums jedoch nicht. Die Erwartungen wurden im September für sämtliche Agrarbereiche reduziert. Dennoch werden die USA Getreideernten einbringen, die zu den größten der Geschichte zählen.
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 249 / Seite 27Vor der großen Hausse - Es ist gerade vier Jahre her, daß das Bushee Weizen mit fast sieben Dollar gehandelt wurde. In diesen Tagen notiert Weizen der Sorte Hard Red Winter an den Kassamärkten erneut unter 2,50 US-$.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 249 / Seite 30Sterbe fett, aber glücklich ... - In den siebziger und achtziger Jahren erfreuten sich Spreads im Fleischkomplex einer größeren Beliebtheit als heute. Daß die Spreadspekulation in den Hintergrund getreten ist, mag ein Zeichen der Zeit sein: Spreads bieten nun einmal nicht die regelmäßigen Adrenalinschübe, die die jetzige Generation von Spekulanten offenbar braucht. Allerdings ist es ein Gerücht, daß Spreads langweilig seien; in der Realität bieten Spreads zu Zeiten oft mehr Nervenkitzel als jede andere Spekulation.
 
FundamentalanalyseNickel
Heft 250 / Seite 27Aschenputtel oder Platinkiller ? - Nickel wird oft abfällig als Aschenputtel der Schwestern Platin und Palladium bezeichnet. Schwestern ? Dies darf man nicht streng chemisch verstehen. Die drei Metalle treten in Erzen gemeinsam auf. Platin und Palladium sind nichts anderes als ein Abfallprodukt der Nickelproduktion.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 250 / Seite 33Nach den dramatischen Anstiegen von Ende September/Anfang Oktober sanken die Goldpreise wieder. Baissiers sehen hierin eine Rückkehr zur Normalität, also eine Fortsetzung der langjährigen Baisse. In den Augen der Haussiers bilden die Notierungen auf den Charts lediglich eine gewaltige Hausseflagge aus, nach deren Abschluß der Markt in eine langfristige Hausse übergehen werde.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 251 / Seite 21Wie Schießbaumwolle - Die Baumwollbaisse 1995-99 ist bereits die zweitlängste der Geschichte. Sollte sie entgegen unserer Einschätzung noch nicht beendet sein, so hat sie nicht mehr lange zu laufen. Es ist aber wahrscheinlich, daß sie die Baisse 1927/32 in der Länge übertreffen wird.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 251 / Seite 25Märchenhafte Saisonalität - Krasser kann der Gegensatz nicht sein. Der Jahreswechsel 1998/99 wurde im Kupfermarkt von Baisse und extremem Pessimismus beherrscht. Ins Jahr 2000 wechselte dieser Markt auf einem sehr viel positiveren Grundton.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 251 / Seite 28Im Herbst gaben Fundamentals und Fleischmarktspreads unterschiedliche Signale für die Notierungsentwicklung bei Schlachtrindern. Beide Signale erwiesen sich nacheinander als richtig.
 
FundamentalanalyseGold
Heft 252 / Seite 31Der Kauf von Gold ist ein Votum der Investoren für Sicherheit und Mißtrauensvotum gegen Papier. Auch Staatspapiere sind im Zweifel bloß Papier. Die dahinter stehenden Garantieversprechen der Regierungen, die diese Papiere in jedem Falle krisenfest gestalten sollen, sind in der Krise eben auch nur bloße Versprechen.
 
FundamentalanalysePlatinmetalle
Heft 252 / Seite 34In ETM Dezember 1999 gingen wir in der Betrachtung des Nickelmarktes auch der Frage nach, ob die blendenden Aussichten für die Nickelpreise sich zum Herbizid für die ins Kraut schießenden Platinpreise entwickeln könnten. Denn schließlich wird Platin hauptsächlich als Nebenprodukt der Nickelverhüttung gewonnen.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 253 / Seite 31Im Schweinsgalopp aufwärts ? - Nachhaltig wird sich der Ausbruch der Schweinepest in Iowa auswirken. Etwa zwei Drittel der Mastpopulation jenes Staates sind bisher infiziert. Das Fleisch der infizierten Tiere ist für den menschlichen Genuß ungeeignet. Die Seuche ist noch nicht eingedämmt; es muß damit gerechnet werden, daß sie sich in andere Bundesstaaten ausbreiten könnte.
 
FundamentalanalyseBaumwolle
Heft 254 / Seite 22Mit Baumwolle befassten wir uns im Februarheft (ETM 251) und sagten ausgedehnte Preisanstiege voraus. Die reale Marktentwicklung erfüllte unsere Erwartungen unerwartet schnell; bei Erscheinen des Heftes war die Hälfte des zwischen Jahreswechsel und Märzmitte verzeichneten Preisanstiegs schon absolviert. Seit Mitte März sinken die Preise in einer Weise, die erhebliche Zweifel an den in Heft 251 vorgetragenen Schlußfolgerungen aufwerfen.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 254 / Seite 24Erste Schritte in der Hausse - Es gibt derzeit nur wenige Rohstoffe, die nur einen Hauch über ihren jeweiligen Kontrakttiefs notieren. Die meisten Rohstoffmärkte haben sich von der Asienkrise erholt; im Zuckermarkt steht eine solche Erholung noch aus. Obgleich der Verbracuh längst wieder im Wachsen begriffen ist, sanken die Zuckerpreise Ende Februar auf neue Tiefs.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 254 / Seite 26Wird Mais knapp ? - Die Große Unbekannte bei der Beurteilung der Getreidemärkte ist im Frühjahr regelmäßig das Wetter. In diesem Jahr übersetzten sich Dürrephantasien früher als in anderen Jahren (nämlich bereits im März) in erhöhte Bewegungen. Die Soja-, Mais- und Sommerweizenernten waren noch nicht einmal gesät, doch die Marktteilnehmer reagieren auf das Wetter bereits recht heftig. Mißernten infolge von Dürre sind in jedem Jahr möglich, doch in diesem Jahr stossen solche Überlegungen auf eine erhöhte Akzeptanz.
 
FundamentalanalysePlatin
Heft 254 / Seite 29Wieviel Metall haben die Russen ? - In der Märzausgabe empfahlen wir den Erwerb von Calloptionen auf Platin oder Kauf von durch Putoptionen abgesicherten Terminkontrakten. Tatsächlich zogen die Platinnotierungen nach dem Erscheinen jener Ausgabe bis in die ersten Apriltage wieder um rund 50 Dollar je Unze (Juli-Platin) an, brachen dann aber ein. Dies wirft die Frage auf, ob in diesem Jahr noch einmal mit steigenden Preisen zu rechnen sein dürfte.
 
FundamentalanalyseRinder
Heft 256 / Seite 24Wird ein Crash ermästet ? - Der jüngste Mastrinderbericht wies für den Mai Einstellungen aus, die rund 15 % sowohl über denen des Mai 1999 wie auch des Mai 1998 lagen, und der den 14. aufeinanderfolgenden Monat markierte, für den ein neuer Rekordbestand mitgeteilt wurde. Im Mai wurden mehr Tiere auf Mast gestellt als vermarktet. Dies und die Tatsache monatlich neuer Rekordbestände kann nicht allein mit der Konzentrierung der Mast auf immer weniger Großbetriebe erklärt werden.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 256 / Seite 28Weltweites Produktionsdefizit - In der Maiausgabe des ETM meinten wir zum Zuckermarkt, es gäbe nur wenige Rohstoffe, die nur einen Hauch über ihren jeweiligen Kontrakttiefs notierten. Die meisten Rohstofmärkte hätten sich von der Asienkrise erholt; im Zuckermarkt stünde eine solche Erholung noch aus. Wir rechneten mit Preisanstiegen bis in den Bereich von 7,5 und 8,0 Cents für Oktoberzucker und legten uns folgerichtig Calloptionen ins Portefeuille. Als das Maiheft dann heraus kam, hatte Zucker bereits damit begonnen, das skizzierte Szenario mit Leben zu füllen.
 
FundamentalanalysePlatin
Heft 257 / Seite 30Produziert Rußland überhaupt noch ? - Marktbeobachter glaubten im Sommer 1999 Indizien für Jahresvolumen der russischen Platinlieferungen von 800.000 Unzen zu haben. Tatsächlich lieferte Rußland aber erheblich weniger; das Manko beträgt 260.000 Unzen. Noch immer geht der Handel bei der Preisfindung davon aus, dass diese Menge „nachgeliefert“ wird. Würde sich herausstellen, daß dieses Platin nicht existiert, so wäre die Bilanz von Angebot und Nachfrage noch sehr viel hausseträchtiger, als sie es ohnehin schon ist.
 
FundamentalanalyseGetreide
Heft 257 / Seite 34Die Julischätzungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums boten für die Getreidemärkte keine Hausseüberraschungen.
 
FundamentalanalyseWo sind die Commodity-Warrants geblieben ?
Heft 257 / Seite 38Während sich im Bereich der Aktienindizes sämtliche Handelsinstrumente des derivaten Bereichs tummeln und sich Optionen, Futures und Optionsscheine handeln lassen, wird es bei den Commodities eng. Nicht umsonst ist daher der Begriff der Warenterminbörse mit dem des Futures recht eng verbunden. ETM untersucht die Alternativen.
 
FundamentalanalyseRohöl
Heft 258 / Seite 31Vor oder in der Krise ? - Anfang Juli kündigte Saudi-Arabien eine Steigerung der Ölproduktion an. Allerdings werden wir erst nach Niederschrift dieser Betrachtung erfahren, ob im August tatsächlich mehr Öl in den Export gepumpt wurde. Bis zur Veröffentlichung offizieller OPEC-Zahlen ist man auf die Angaben von Frachtmaklern angewiesen; nach deren berichteten Tonnagen verlaufen die Ölexporte der OPEC-Staaten weit oberhalb der letzten Beschlüsse. Ob die Meldungen der Schiffstonnagen die Wirklichkeit richtig abbilden, muß dahingestellt bleiben. Denn das von ihnen entworfene Bild bewegt sich nicht nur im Widerspruch zur Preisentwicklung, sondern auch im Widerspruch zur OPEC-Aktivität des Juli.
 
FundamentalanalyseErdgas
Heft 258 / Seite 34Explosives Defizit - Die Notierungen für Erdgas verzeichneten im August neue, historische Höchstpreise, obgleich sie nach den Vorgaben der jahreszeitlichen Tendenzen eigentlich auf dem Rückzug sein sollten. Diese jahreszeitlichen Tendenzen fußen darauf, daß die Erzeuger den Spätsommer und den Herbst dafür nutzen, ihre Lager für den winterlichen Spitzenbedarf aufzufüllen. Anders als bei Rohöl, Heizöl und Benzin tragen Importe nicht wesentlich zum Erdgasangebot in den Vereinigten Staaten bei. Die Gaslager können nur dann aufgefüllt werden, wenn der Bedarf regelmäßiger Großverbraucher sinkt.
 
FundamentalanalyseZucker
Heft 258 / Seite 37Die imposanten Preisanstiege des Zuckermarktes sind vorläufig zu Ende. Sieht man vom Geschehen des 3. August einmal ab, so bewegt sich Oktober-Zucker bei Niederschrift seit dem 21.07.2000 in einem Seitwärtsband zwischen 10 und 11 Cents je Pfund. Schaut man auf längerfristige Charts, so gewinnt man den Eindruck, die Preisanstiege seien just auf dem Niveau der abwärts geneigten Trendlinie aufgehalten worden.
 
FundamentalanalyseWeizen
Heft 259 / Seite 30Wann schlagen die Fundamentals durch ? - Ende der dritten Septemberwoche durchlief Weizen neue Kontrakttiefs. Vor einigen Monaten wäre das der Finanzpresse auf ihren Rohstoffseiten Schlagzeilen wert gewesen, diesmal wurde die Entwicklung nicht mal am Rande erwähnt. Die Baisse in den Getreiden hat offenbar keinen Nachrichtenwert mehr. Nach fünf Jahren sinkender Notierungen haben es sich die Marktteilnehmer offensichtlich in der Baisse eingerichtet. Die Vorhersagen zu Angebot und Nachfrage des amerikanischen Marktes stünden auf Baisse, heißt es, und der Markt folge langfristig stets den Gesetzen von Angebot und Nachfrage.
 
FundamentalanalyseKupfer
Heft 259 / Seite 33Weiter ins Defizit - Kupferpreise wie in den letzten Wochen wurden zuletzt 1997 verzeichnet, allerdings unter ganz anderen Vorzeichen. Der wichtigste Einfluß war die Asienkrise und die von ihr bewirkten Veränderungen in den fundamentalen Perspektiven der Rohstoffmärkte. 1997 entsprachen die Bestände in den Lagern der London Metal Exchange den derzeitigen Beständen; anders als heute waren sie im Wachsen begriffen und verdoppelten sich im Laufe der nachfolgenden drei Jahre.
 
FundamentalanalyseHeizöl
Heft 259 / Seite 36Wahlkosmetischer Tropfen auf den heissen Stein - Ende September gab Präsident Clinton für die USA 30 Millionen Barrel Rohöl aus der strategischen Petroleumreserve (SPR) des Landes frei. Das SPR-Öl soll im November, also zum Anbruch der kalten Jahreszeit verfügbar gemacht werden. Die Ölmärkte reagierten prompt; der Ölpreis stürzte ab. Die amerikanische Regierung hofft, auf diese Weise die Heizölknappheit in den USA zu entspannen, die insbesondere in den Neuengland-Staaten sehr ernst ist. Die dortigen Heizölbestände liegen derzeit um 23 Mio. Barrel unter Vorjahr.
 
FundamentalanalyseRohöl
Heft 259 / Seite 39Wohin führt der Weg ? - Ein weiterhin knappes Angebot und die Produktionserhöhung der Ölförderländer lassen einen Blick mit der charttechnischen Lupe auf allen Zeitebenen für nötig erscheinen.
 
FundamentalanalyseSojabohnen
Heft 260 / Seite 35Starker Dollar kaschierte Hausseaspekte - Sieht man einmal von den Rohstoffen ab, die so knapp sind, daß sie zu jedem Preis gekauft werden (wir denken unter anderem an Rohöl), leiden die meisten anderen Rohstoffmärkte am ausgedehnten Höhenflug des amerikanischen Dollars, der im Maß des Dollarindexes seit dem Jahresanfang um grob 20 % zugelegt hat. Die Nachfrage für Rohstoffe schrumpfte, weil sich der am Weltmarkt in amerikanischer Währung bemessene Preis stetig verteuerte.
 
FundamentalanalyseKaffee
Heft 260 / Seite 38Das Tief ist überfällig - Im Kaffeemarkt erinnert man sich wehmütig des Herbstes 1999 und ist von den derzeitigen Preisentwicklungen enttäuscht. Die großen Hoffnungsträger waren die freiwilligen Exportbeschränkungen der Erzeugerländer und das Wetter in Brasilien. Obgleich beide mit einem vielversprechenden Haussepotential daherkamen, reichte dieses jedoch nicht aus, die Notierungsentwicklung auf Hausse zu setzen. Denn zu erdrückend erscheint die Angebotslage, die sich in einer höheren Verfügbarkeit sowie in kräftig steigenden Lagerbeständen bei der New Yorker Kaffeeterminbörse niederschlägt.
 
FundamentalanalyseFleischmärkte
Heft 260 / Seite 41Rinder haussieren bis ins Frühjahr - In unserer letzten Betrachtung dieses Marktes belangten wir in ETM August zur Erwartung sinkender Preise, die auf ein Tief zustreben und hernach im August und September wieder nach oben ziehen sollten. Die Rindernotierungen gestalteten die empfohlene Putoption auf Oktoberrinder profitabel. Die Preise sanken im gesamten August und gingen zum Monatswechsel August/September in vergleichsweise kräftige Anstiege über.
 
Gold und SilberDie Stimmung läuft den Preisen davon
Heft 263 / Seite 24Es besteht kein Zweifel, Leben ist in den Goldmarkt zurückgekehrt. In die Preise ebenso wie in die Einschätzungen, auch wenn die Preisentwicklungen der letzten Wochen nicht überzeugen können. Davon lassen sich hartnäckige Goldhaussiers jedoch nicht entmutigen. Sie verweisen auf den Verlauf des Gold und Silber Index (XAU) der Aktienbörse Philadelphia (PHLX), der sich in der Vergangenheit als verlässlicher Frühindikator für die Goldpreise erwiesen habe.
 
GetreideLatente Crash-Ängste
Heft 264 / Seite 20Am 30. März veröffentlichte das amerikanische Landwirtschaftsministerium die Berichte zu den voraussichtlichen Anbauflächen dieses Jahres und den per 1. März in den USA verzeichneten Getreidebeständen. Der 30.3.2001 brachte aber auch einen Vorgeschmack darauf, wie sich ein Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in den USA auf die Preise aller Getreide auswirken könnte. Obgleich die Medien und das Landwirtschaftsministerium ein Auftreten der Seuche in den USA als ausgeschlossen betrachten, sehen die Marktteilnehmer dies offenbar ganz anders.
 
DevisenmärkteEuroboom oder Eurocrash ?
Heft 264 / Seite 24Was war der Grund dafür, dass die amerikanische Konjunktur trotz Flaute in Europa und Krise in Asien nach 1997 gar einen Gang höher schalten konnte ? In diesen Tagen fanden wir eine Überlegung, die auf den ersten Blick sonderbar anmutet, beim zweiten dann aber nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
 
BaumwolleFonds bereiten massive Anstiege vor
Heft 265 / Seite 23Die Anbaufläche dieses Jahres nimmt laut Schätzung des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich zu, dennoch reicht die 0,5-prozentige Steigerung von 15,537 auf 15,614 Mio. Acres hin, sie zur größten seit 1995 und zur zweitgrößten der letzten vierzig Jahre zu machen.
 
KakaoSüße Versuchung á la Hausse
Heft 266 / Seite 25Der Kakaomarkt löste sein „Profitables Weihnachtsversprechen“ (siehe ETM Februar 2001) ein. Nach Niederschrift jener Betrachtung zogen die Notierungen scharf an. Bei Erscheinen des Februarheftes was das erwartete Potential schon teilweise ausgeschöpft, doch das Restpotential war mit 2.000 Dollars je Kontrakt noch immer lohnend.
 
KaffeeBrennen im Oktober die Kaffeehalden ?
Heft 266 / Seite 28Im Mai beschloss die Association of Coffee Producing Countries die physische Vernichtung überschüssigen Kaffees ab Oktober dieses Jahres. Eine Vernichtung überschüssiger Mengen gab es in den sechziger Jahren schon einmal, als die brasilianischen Eisenbahnen ihre Dampflokomotiven mit Rohkaffee befeuerten.
 
GoldWaschen die Spekulanten den Goldpreis aus ?
Heft 267 / Seite 22Was im Mai und Anfang August bei den Preisen in der Aufwärtsrichtung erlebt wurde, ist bei der augenblicklichen Positionsverteilung nun auch in der Abwärtsrichtung vorstellbar geworden.
 
GetreideDie Hitzewelle und ihre Folgen
Heft 267 / Seite 28Bei Niederschrift platzt im Sojaparkett gerade eine Bombe. In Belgien fanden Wissenschaftler in genmanipulierten Sojabohnen der Firma Montsanto bislang unbekannte DNS-Sequenzen. Greenpeace verlangt, dass die westlichen Regierungen die Zulassungsbestimmung für genetisch modifizierte Sojabohnen überprüfen und verschärfen sollen. Montsanto reagierte prompt und wies darauf hin, dass die genmodifizierte Sorte in den USA, der EU und einer Reihe anderer Staaten nicht nur zugelassen sei, sondern dass die beanstandete DNS-Sequenz bereits bekannt sei und in den Anträgen klar ausgewiesen wurde.
 
GetreideWeizen - Der Countdown zur Hausse läuft
Heft 268 / Seite 29Während die Entwicklungen bei Mais und Sojabohnen in den vergangenen Monaten recht aufregend waren, kann man Weizen bestenfalls die Qualität eines Trittbrettfahrers zugestehen. Sehen Sie einmal ins Chart: Sieht so ein Markt aus, dessen Fundamentals stetig hausseträchtiger werden ? Der Preisverlauf der letzten zeit lässt dies wirklich nicht vermuten.
 
BaumwolleFasert die Baisse aus ?
Heft 268 / Seite 32Die letzte Vorhersage des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums erwartet für die Saison 2001/2002 mit 19,99 Mio. Ballen eine etwas geringere Ernte als im August (20,00 Mio. Ballen), aber höhere Endbestände: 8,70 Mio. Ballen nach 8,10 Mio. Ballen in den Augustschätzungen. Der Zuwachs in den Endbeständen geht aber im wesentlichen auf das Konto höherer Anfangsbestände, die das USDA im August mit 5,55 Mio. Ballen, im September dann aber mit 6,03 Mio. Ballen ansetzte.
 
KartoffelnStehen wir vor einer Kursvervierfachung wie 1998 ?
Heft 268 / Seite 68Das Wetter sorgt zur Zeit für einen knapp versorgten Kartoffelmarkt. Überall in Deutschland sind die Kartoffelbauern bereit, die Haupternte zu beginnen. Gleichzeitig müssen langfristig verabredete Verträge und der prompte Bedarf bedient werden. Aber starke Regenfälle der letzten Tage vereiteln einen regelmäßigen Warenfluss. Noch nicht einmal die Rohstoffversorgung der Industrie kann derzeit ohne Probleme sichergestellt werden. Ein Grund, den Kartoffelmarkt einmal näher zu betrachten.
 
GoldEine neue Welt
Heft 269 / Seite 29Gold und Silber zogen in der Folge zu den Ereignissen des 11. September kräftig an. Bei der Erklärung des seither bei Gold verzeichneten Notierungsverhalten tun sich die Analytiker in den Brokerhäusern schwer.
 
RohölZerbricht OPEC an Zwillingstürmen ?
Heft 269 / Seite 31In der ersten Reaktion auf die Geschehnisse des 11. September zogen die Rohölpreise drastisch an, gaben dann aber schon vor der Monatsmitte September nach. In der Woche nach den Anschlägen kam es dann zu einem regelrechten Ausverkauf.
 
BaumwolleEinmalige Kaufgelegenheit
Heft 270 / Seite 22Folgt man nun aber den Erfahrungen der Vergangenheit, so seien Baumwollpreise unterhalb von 30 Cent eine Erscheinung, die 1972 drei Monate lang zu beobachten war, und seither zeitlich nie wieder eine solche Ausdehnung annahm.
 
FleischmärkteRodeo der Terminpreise
Heft 270 / Seite 26Wann immer Mais in den vergangenen 25 Marktjahren während der Ernteeinbringung billig war, folgten im vierten Quartal schließlich Preisanstiege bei Feeder Cattle (jeweils auf Lieferung Januar) nach, die bis weit in den Januar reichten.
 
RohölClownerien in Bagdad und Wien
Heft 270 / Seite 30Just als die USA zur Überzeugung gelangt waren, die Anschläge mit Milzbranderregern seien ein hausgemachtes Problem der USA, ließ es sich der Clown von Bagdad nicht nehmen, in einer präsidialen Botschaft die USA darauf hinzuweisen, sie seien mit dieser Annahme wohl doch etwas im Irrtum ...
 
ProduktinnovationenDie neue Derivate Dimension: ListedStockFuture-Zertifikate
Heft 270 / Seite 34Die Palette an Finanzderivaten nimmt kontinuierlich zu. Die Zahl der Optionsscheine wird dabei immer größer und mit den verschiedenen Funktionsweisen auch immer unübersichtlicher, wobei der Eindruck entsteht, dass es an wirklicher Innovationskraft fehlt. Eine wirklich neue Kreation ist dabei der BNP Paribas gelungen. Dort wurde der aufgeldfreie Optionsschein erfunden.
 
EdelmetalleRussischer Monopolkapitalismus
Heft 271 / Seite 21Zwei Jahre lang – von Mitte 1999 bis Mitte 2001 – durchliefen die Märkte der Platingruppe eine machtvolle Hausse. Terminspekulanten nahmen dabei nur die Bewegungen bei Platin und Palladium wahr, denn die anderen Metalle jener Gruppe (z.B. Rhodium) werden nicht auf Termin gehandelt. Doch auch jene erlebten atemberaubende Preisanstiege.
 
WeizenHaussiers ignorieren Baisse-Impulse
Heft 271 / Seite 24Im Oktoberheft 2001 äußerten wir zu Weizen, der Count Down zur Hausse liefe. Tatsächlich brachte der Oktober nach zunächst rückläufigen Preisen dann einen Anstieg von 30 Cents, doch die aufgrund der (Damaligen) fundamentalen Entwicklungen erwartete Hausse war das noch nicht.
 
GoldBeginn glänzender Zeiten
Heft 272 / Seite 26Enron-Faktor: Sammelbegriff für die aus dem Enron-Skandal resultierenden Unsicherheiten für die Stabilität der amerikanischen Finanzwirtschaft, und gleichzeitig auch Sammelbegriff für das wachsende Misstrauen der Anlegerschaft gegenüber amerikanischen Unternehmen und deren Aktien.
 
Getreidemärkte Erst Verzweiflung, dann Hausse
Heft 272 / Seite 30Die Nerven der amerikanischen Getreidebauern liegen blank. Und das ist verständlich, denn seit dem Sommer letzten Jahres arbeiten sich die Notierungen von Mais und Sojabohnen immer weiter in die Miesen vor.
 
KupferVorhut einer neuen Anlegerpräferenz
Heft 272 / Seite 35Die gute Nachricht zum Kupfermarkt lautet: Die Preise sind gestiegen. Es gibt auch eine schlechte Nachricht: Die Preise sind gestiegen. Damit dürften wir wohl erreicht haben, dass wir Sie ausreichend neugierig gemacht haben.